Kuba: Die Verbindungen zwischen Florida und kubanischen Städten fallen weg.

Nur noch nach HavannaJetblue und American müssen Kuba-Flüge streichen

Die Regierung von Donald Trump verschärft die Sanktionen gegen Kuba. Amerikanische Fluggesellschaften müssen alle Flüge auf die Insel einstellen, die nicht nach Havanna gehen.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Es war ein historischer Moment: Nach 50 Jahren Handelsembargo landete am 28. November 2016 zum ersten Mal wieder ein Linienflug aus den USA in Kuba. Es war nur der Anfang. Amerikanische Fluggesellschaften nahmen im Tauwetter zwischen Washington und Havanna Dutzende Verbindungen zu Zielen auf der Karibikinsel in ihre Flugpläne auf.

Einige wurden später wegen zu geringer Nachfrage wieder eingestellt. Alaska Airlines, Silver Airways und Frontier haben sich beispielsweise wieder ganz aus Kuba zurückgzeogen. Aber viele sind bis heute geblieben. Doch noch vor Weihnachten wird das Angebot dramatisch schrumpfen. Denn die Regierung der USA entzieht Fluggesellschaften die Erlaubnis, Flüge an andere Ziele als Havanna durchzuführen, wie die Zeitung Miami Herald bekannt machte.

45 Tage Zeit

«Diese Maßnahme hindert das Castro-Regime daran, von Flugreisen aus den USA zu profitieren und die Einnahmen dazu zu benutzen, das kubanische Volk zu unterdrücken», schrieb Aussenminister Mike Pompeo bei Twitter. Damit fallen am 10. Dezember auf einen Schlag neun Destinationen weg, die man von dern Vereinigten Staaten aus anfliegen kann: Camagüey, Cayo Coco, Cayo Largo, Cienfuegos, Holguín, Manzanillo, Matanzas, Santa Clara und Santiago de Cuba. Betroffen von der politischen Maßnahme sind American Airlines und Jetblue. Sie haben 45 Tage Zeit, ihre Flüge von Florida nach Kuba einzustellen.

Die Regierung von Donald Trump hat die Sanktionen gegen das kubanische Regime in den letzten Monaten wieder massiv verschärft, auch in der Luftfahrt. Seit einigen Monaten dürfen Privatjets nicht mehr zur Insel fliegen, vergangene Woche wurde Leasinggesellschaften verboten, Flugzeuge an kubanische Airlines zu vermieten. Die staatliche Cubana muss deshalb fast alle Auslandsverbinungen einstellen.

Es gibt Ausnahmen

Doch es gibt noch Ausnahmen. Die Linienverbindungen amerikanischer Fluggesellschaften nach Havanna sind von der Verschärfung des Embargos nicht betroffen. Auch Charterflüge aus den USA, die von Exilkubanern genutzt werden, dürfen weiterhin durchgeführt werden.

Mehr zum Thema

Che-Guevara-Portrait in Havanna: Nicht beliebt bei der US-Regierung.

US-Businessjets dürfen nicht mehr nach Kuba fliegen

Bodenmitarbeiter vor Jets von American Airlines: Ob die Fluggesellschaft  A350 erhält, ist unklar.

Welche US-Airlines von wo nach wo in Kuba fliegen

Kuba-Flüge von Alaska Airlines: Bald – zumindest zunächst – Geschichte.

Alaska Airlines stellt Kuba-Flüge ein

ticker-delta-airlines

Delta Air Lines nimmt Flüge nach Saudi-Arabien auf

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack