Werbung von Jet2: Manche Passagiere nehmen sie etwas zu ernst.

Unruly PassengersJet2 schlägt Alarm wegen Pöbel-Passagieren

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Für die Airlines heißt das volle Maschinen – und ganz viel Stress. Die britische Jet2 schlägt jetzt Alarm.

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Die Zahl von Zwischenfällen über den Wolken häuft sich. Für Airlines ist das ein Problem: Betrunkene, pöbelnde Passagiere sorgen immer wieder für ungeplante Zwischenlandungen, Polizeieinsätze und Verspätungen. Die britische Billigairline Jet2.com fordert nun eine industrieweite Initiative gegen sogenannte «unruly passengers».

«Wir sind eine Familienairline, die jedes Jahr Millionen Passagiere transportiert», erklärte Jet2-Chef Phil Ward in einer Erklärung. «Das sind Leute, die ihren wohlverdienten Urlaub mit uns verbringen wollen. Daher können wir unter keinen Umständen zulassen, dass einige wenige das Erlebnis für alle anderen verderben.»

Regierung soll neue Regeln einführen

Jet2 arbeite daher eng mit anderen Reiseveranstaltern, Großbritanniens Airports und dem britischen Luftfahrtverband Bata, um eine ganze Reihe Maßnahmen gegen «unruly passengers» umzusetzen. Gemeinsam mit anderen Airlines hat Jet2.com an den britischen Verkehrsminister geschrieben, damit die Regierung endlich neue Regeln im Umgang mit auffälligen Passagieren umsetzt.

Extremer Alkoholgenuss gilt als das Hauptproblem. Jet2 selbst hat bereits ein Programm umgesetzt, um Passagiere über Auswirkungen von Alkohol über den Wolken aufzuklären. Im Notfall spricht die Airline ein lebenslanges Flugverbot bei Jet2 aus – die Kosten für einen möglichen Polizeieinsatz und eine Zwischenlandung müssen sie auch übernehmen.

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