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Jet Blue überquert Äquator

Bislang flog die amerikanische Billigfluglinie drei nahe Ziele in Südamerika an. Nun sollen zwei weiter entfernte in Brasilien hinzukommen.

Jet Blue/aeroTELEGRAPH

Heckflossen von Jet Blue: Die Vielfalt als Markenzeichen.

Ins Ausland fliegt sie schon seit geraumer Zeit. Auf dem Flugplan von Jet Blue Airways stehen diverse Ziele in Mexiko, in Mittelamerika und in der Karibik – so etwa die Dominikanische Republik, Jamaika oder Aruba. Und auf dem Kontinent im Süden landete die amerikanische Billigfluglinie ebenfalls schon vor längerer Zeit. Sie fliegt ab ihrer Basis in Fort Lauderdale nach Medellin und Bogota in Kolumbien. Von New York aus steuert sie den ebenfalls kolumbianischen Badeort Cartagena an. Weiter nach Südamerika wagte sie sich bislang noch nicht vor. Doch nun prüft sie genau das. Wie die Zeitung Jornal do Brasil berichtet, hegt Jet Blue Ausbaupläne jenseits des Äquators.

Die Expansionsabsichten hängen mit den zwei bevorstehenden Großereignissen in Brasilien zusammen. 2014 findet im größten Land Südamerikas die Fußball-Weltmeisterschaft statt, zwei Jahre später werden dort die Olympischen Sommerspiele ausgetragen. Dadurch dürfte die Bekanntheit Brasiliens in den USA ansteigen.

Es fehlen Langstreckenflieger

Deshalb möchte Jet Blue nun ab Fort Lauderdale im Bundesstaat Florida nach Belém fliegen, der Metropole in der Amazonasmündung. Auch die Stadt Fortaleza, bekannt für ihre kilometerlangen Strände, soll künftig auf dem Flugplan stehen, wie der Jornal do Brasil meldet. Eigentlich würde die Fluglinie gemäß dem Blatt auch gerne nach São Paulo und nach Rio de Janeiro fliegen. Doch ihr fehlen dazu die nötigen Langstreckenflugzeuge.

Jet Blue wurde 1998 vom brasilianisch-amerikanischen Unternehmer David Neeleman gegründet. Die Fluggesellschaft weist heute eine Flotte von 180 Flugzeugen auf, 127 davon sind Airbus A320, 53 Embraer 190. Sie fliegt damit 79 Ziele in 16 Ländern an.



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