Boom: Schneller als die Concorde.

Neue ConcordeJapan Airlines investiert in Überschallflieger Boom

Erfolg für das Überschall-Startup Boom. Japan Airlines investiert Millionen in das Unternehmen und erwägt, den Flieger zu bestellen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Mehr als ein Jahr lang haben JAL Japan Airlines und das Startup Boom bereits im Geheimen miteinander geredet. Nun ist es offiziell: Die Japaner investieren rund 10 Millionen Dollar in das Unternehmen, das die Passagierfliegerei in Überschallgeschwindigkeit wieder ermöglichen will. «Durch die Partnerschaft hoffen wir, an der Zukunft des Überschallfliegens teilzuhaben», so JAL-Präsident Yoshiharu Ueki laut der Zeitung Guardian.

Teil der Kooperation zwischen der Fluglinie und Boom ist auch eine Option auf die Bestellung von 20 Flugzeugen. Japan Airlines erwägt, mit der Neo-Concorde zum Beispiel an die Westküste der USA zu fliegen. Derzeit dauert die Reise rund elf Stunden. Mit dem Boom-Jet wäre das in der Hälfte der Zeit möglich. Schon 2025 sollen die Überschallflieger Passagiere transportieren können, so Gründer und Geschäftsführer Blake Scholl.

Schneller als die Concorde

Sein Ziel: Das Fliegen in Überschallgeschwindigkeit für jeden ermöglichen. Zunächst wird das allerdings noch nicht möglich sein. Flüge sollen zu Beginn so viel kosten wie ein normales Business-Ticket, heißt es von Boom.

Das amerikanische Unternehmen will nicht nur das Erbe der Concorde antreten, sondern diese sogar übertrumpfen. 2,2 Mal so schnell wie der Schall soll das Flugzeug sein, die Concorde war 2 Mal so schnell. Der Jet wird laut Hersteller Boom 55 Passagieren Platz bieten, aus leichteren Materialien bestehen und einen dritten Antrieb im Heck haben. Ein Flug von New York nach London soll 3 Stunden und 15 Minuten dauern und 2500 Dollar kosten.

Auch Virgin mit dabei

JAL ist nicht die erste Fluglinie, die Boom ihr Vertrauen ausspricht. Bei der Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris im Juni erklärte Scholl, dass bereits fünf Airlines Flugzeuge bestellt hätten. Sie wollen insgesamt 76 Flugzeuge kaufen. 10 Flieger davon sollen an Virgin Group gehen, die Namen der anderen vier Interessenten behält Boom bisher für sich. Ob Japan Airlines bereits dazu gehört ist noch nicht bekannt.Im November hieß es, dass man sich in Gesprächen mit 20 Airlines befinde.

Mehr zum Thema

Zum Vergleich: Der alte Entwurf von Overture.

Überschall-Projekt Boom sichert sich Finanzierung

Eine Concorde von Air France über Rio de Janeiro: Am 21. Januar 1976 startete das Flugzeug in den Liniendienst.

Vor 50 Jahren startete die Concorde in den Liniendienst

ticker concorde

Großbritannien prägt Gedenkmünze für Concorde

Im Musee Aeroscopia: Die Concorde mit dem Kennzeichen F-WTSB.

Frankreich stellt Concorde unter Denkmalschutz - aber nicht die erste

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier