Boeing 777 von Alitalia: Kommt Lufthansa zum Zug?

Alitalia-RettungItaliener wollen mehr Details von Lufthansa

Erneut wird Lufthansa ein Interesse an Alitalia nachgesagt. Die Italiener haben nun offenbar Klärungsbedarf.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Lufthansa könnte bei Alitalia einsteigen, Lufthansa hat doch kein Interesse, Lufthansa könnte bei Alitalia einsteigen, Lufthansa hat doch kein Interesse ... So lasen sich lange die Nachrichten über den deutschen Luftfahrtkonzern und die insolvente italienische Airline, die mit Staatskrediten am Leben gehalten wird. Mitte Juli schien dann entschieden: Die Staatsbahn Ferrovie dello Stato Italiane FS, der Infrastrukturkonzern Atlantia, Delta Air Lines und Italiens Wirtschafts- und Finanzministerium sollten die Airline retten.

Eigentlich sollte der Rettungsdeal der Partner bis zum 15. September stehen, doch es hakt bei der Einigung. So hieß es zwischenzeitlich, FS und Atlantia würden mehr Garantien von Delta fordern. Mittlerweile ist der 15. Oktober die Frist, zu der ein verbindliches Angebot vorliegen muss. So berichteten internationale Nachrichtenagenturen und italienische Medien am Mittwoch einmal mehr, Lufthansa habe Interesse. Die Deutschen hätten sich in einem Schreiben an die italienische Regierung gewandt. Allerdings wolle Lufthansa kein Eigenkapital zuschießen, sondern sich auf andere Unterstützung beschränken, hieß es mit Hinweis auf Informanten. Auch war davon die Rede, dass Lufthansa Delta ersetzen könnte.

Weitere Fristverschiebung denkbar

Ein Lufthansa-Sprecher erklärte daraufhin, man habe zwar große Interesse am italienischen Markt, Alitalia im aktuellen Zustand sei aber nicht interessant und man wolle auch nicht Partner des Staates werden. Wie die Zeitung Corrier Della Sera nun berichtet, wäre ein Teil der italienischen Regierung aber grundsätzlich an Gesprächen mit Lufthansa interessiert. Allerdings besteht offenbar Klärungsbedarf. So habe sich die Staatsbahn FS in Abstimmung mit Atlantia und der Regierung nun bei Lufthansa nach Details erkundigt. Man sei demnach nur interessiert, wenn Lufthansa bereit sei, doch Geld einzuschießen.

Allerdings ist man offenbar auch bei der Anfrage skeptisch. Demnach habe die Bahn schon im Februar mit Lufthansa in die Details gehen wollen, als die Deutschen einen Plan präsentiert hatten, der Entlassungen und eine Reduzierung der Flotte vorsah. FS soll laut dem Bericht aber nie eine Antwort erhalten haben. Die Zeitung vermutet, dass die aktuelle Anfrage an Lufthansa zwei direkte Konsequenzen haben könnte: Die First könnte erneut um einen Monat nach hinten verschoben werden und Alitalia könnte um einen weiteren Kredit bitten. Derweil sagte ein Delta-Manager gegenüber dem Blatt: «Die Situation bleibt auf der italienischen Seite unübersichtlich und wir wissen nicht, wie es enden wird.»

Mehr zum Thema

Alitalia streicht viele Flüge wegen Streik

Alitalia streicht viele Flüge wegen Streik

Rettungsplan von Alitalia verzögert sich offenbar erneut

Rettungsplan von Alitalia verzögert sich offenbar erneut

Leitwerk eines Alitalia-Fliegers: Die Partner des Rettungskonsortiums stehen nun fest.

Staatsbahn hat letzten Partner für Alitalia gewählt

ticker-lufthansa

Lufthansa setzt Verbindung Frankfurt - Turin im Sommer 2027 aus

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack