Lufthansa, Swiss, Austrian und Brussels sind Mitglieder der Start Alliance - ITA wird folgen.

Wechsel von Skyteam zu Star AllianceITA Airways bleibt monatelang allianzlos - Lufthansa hilft aus

Lufthansa nimmt ITA auf, ITA verlässt Skyteam - und dann? Für einige Zeit bewegt sich die neue Lufthansa-Tochter im Allianz-freien Raum.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Bei ITA Airways und Lufthansa geht es los: Seit Anfang Februar wird die neue italienische Tochter nach und nach in den deutschen Konzern integriert. Dazu gehört auch, dass sie mit einer Allianz brechen muss. ITA Airways verlässt bis Ende April Skyteam offiziell, wie die Allianz am Montag (3. Februar) mitteilte.

Dass die italienische Fluglinie Mitglied dieser Vereinigung ist, ist historisch gewachsen. Denn ihre Vorgängerin Alitalia war schon langjähriges Skyteam-Mitglied. Allerdings wird die neue Lufthansa-Tochter erst für das erste Halbjahr 2026 Mitglied der Skyteam-Konkurrentin Star Alliance. Zu ihr gehören auch die Fluglinien der Lufthansa-Gruppe.

ITA lange ohne Allianz

ITA steht also mindestens bis Ende 2025 ohne Allianz da. Das heißt, dass die neue Lufthansa-Tochter nicht mehr vernetzt ist mit den 18 Skyteam-Airlines - und noch nicht mit den neuen Star-Alliance-Partnern.

Die Star Alliance ist die älteste und auch immer noch größte Airline-Vereinigung der Welt. Neben Lufthansa gehören auch Air Canada, United Airlines, Singapore Airlines und Aegean dazu. Insgesamt zählt sie 25 Mitglieder. Zu Skyteam gehören unter anderem Air France, KLM, Delta Air Lines, Korean Air oder Aeromexico.

Lufthansa macht die Brücke

Lufthansa-Group-Chef Carsten Spohr zeigte sich bei einer Pressekonferenz zur ITA-Integration am Montag aber überzeugt, dass man den Übergang meistern wird. Immerhin würden die Reisenden bereits ab sofort Vorteile erhalten wie etwa die Möglichkeit, Meilen zu sammeln, erklärte Spohr gegenüber einer Gruppe Journalistinnen und Journalisten am Rande der Pressekonferenz.

Natürlich sei der Idealfall ein nahtloser Übergang. Doch da man bereits ab dem Sommer die Flugpläne angepasst habe und es die Möglichkeit des Codeshares gebe, sei zumindest die Anbindung an die Airlines der Lufthansa-Gruppe gegeben, sagte der Konzernchef.

Alle neuen Partner ab 2026

Zudem gibt es ab Ende März auch Lounge-Zugang für Reisende von ITA. Zu den vier Star-Alliance Mitgliedern des Konzerns - Lufthansa, Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines - kommen dann 2026 noch die restlichen 21 Mitglieder der Allianz hinzu.

Mehr zum Thema

Flugzeug von ITA Airways: Lufthansa Group glaubt an die Marke.

Mehr Lufthansa, aber nicht weniger Italien - ITA-Integration hat begonnen

Lufthansa Group gehört nun offiziell 41 Prozent von ITA Airways

Lufthansa Group gehört nun offiziell 41 Prozent von ITA Airways

Von links nach rechts: Michael Trestl, Jörg Eberhart, Lorenza Maggio.

Dieses Trio soll ITA Airways zur Lufthansa-Erfolgsgeschichte machen

Der sogenannte T-Stiel am Flughafen München: So soll er aussehen.

Lufthansa hat entschieden - und baut in München aus

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin