Mit Lasern Jets schützen

Israel fürchtet, dass Passagierflugzeuge mit Raketen angegriffen werden. Nun wehrt sich die Regierung mit neuster Technik.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Das Verteidigungsministerium in Tel Aviv plant, zivile Flugzeuge mit neuer Technik auszustatten. Sie soll Raketenschläge verhindern. Modernste Laser sollen Dronen ablenken, sodass diese die Flugzeuge nicht treffen können. Wie ABC News berichtet, entwickelt man diese Technik schon länger. Seit 2002 arbeiten Forscher an dem Schutzmechanismus. Nun hat man den Prozess beschleunigt und will schon bald alle Jets mit der neuen Technik ausstatten.

Wie Quellen aus Israels Regierung berichten, will das Transportministerium zum Schutz der Zivilflieger der Airlines El Al, Arkia and Israir badewannenförmige Geräte an ihren Flotten installieren, die Dronen und Raketen ablenken können. Finanzieren will das die Regierung aus dem eigenen Budget. Auf die Airlines kommen höhere Kersoinausgaben zu. Die Geräte schaden der Aerodynamik und erhöhen somit den Treibstoffverbrauch. Doch auch hierfür will die Regierung einstehen.

Gefühl der Bedrohung

Der Grund für die Investitionen: Libysche Raketen könnten in die Hände der verfeindeten Staaten gelangt sein. Ägyptische Behörden berichteten der Zeitung Washington Post im vergangenen Monat, dass Kampfdronen in den Gaza Streifen geschmuggelt wurden. Eine Quelle aus den israelischen Behörden gab dem israelischen Portal Port2Port ähnliche Informationen. Auch zu Gruppen, die im Zusammenhand mit Al Kaida stehen, könnten an Raketen gelangt sein.

In Israel fühlt man sich seit längerem bedroht. Bereits vor den Ereignissen in Libyen sind mehr als 40 Flugzeuge Opfer von Attacken solcher Dronen geworden. Auch Frachtflieger könnten Ziele darstellen. So wie etwa ein DHL-Flieger im Jahr 2004. Irakische Truppen trafen das Flugzeug. Obwohl es in Brand geriet konnte es aber sicher landen. Nicht so gut endete eine Attacke auf einen russischen Flieger über Somalia. Der Angriff tötete alle elf Menschen an Bord.

Mehr zum Thema

ticker libyen

Libyen plant neue Staatsholding für Luftfahrt

ticker libyan wings

Libyan Wings baut mit drittem Airbus A319 aus

A320 von Libya: Das Land will wieder Flüge nach Europa anbieten.

Libyen drängt auf Rückkehr von Flügen aus Deutschland

ticker-news

Flughafen Tripolis-Mitiga wieder in Betrieb

Video

Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin