Mit Lasern Jets schützen

Israel fürchtet, dass Passagierflugzeuge mit Raketen angegriffen werden. Nun wehrt sich die Regierung mit neuster Technik.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Das Verteidigungsministerium in Tel Aviv plant, zivile Flugzeuge mit neuer Technik auszustatten. Sie soll Raketenschläge verhindern. Modernste Laser sollen Dronen ablenken, sodass diese die Flugzeuge nicht treffen können. Wie ABC News berichtet, entwickelt man diese Technik schon länger. Seit 2002 arbeiten Forscher an dem Schutzmechanismus. Nun hat man den Prozess beschleunigt und will schon bald alle Jets mit der neuen Technik ausstatten.

Wie Quellen aus Israels Regierung berichten, will das Transportministerium zum Schutz der Zivilflieger der Airlines El Al, Arkia and Israir badewannenförmige Geräte an ihren Flotten installieren, die Dronen und Raketen ablenken können. Finanzieren will das die Regierung aus dem eigenen Budget. Auf die Airlines kommen höhere Kersoinausgaben zu. Die Geräte schaden der Aerodynamik und erhöhen somit den Treibstoffverbrauch. Doch auch hierfür will die Regierung einstehen.

Gefühl der Bedrohung

Der Grund für die Investitionen: Libysche Raketen könnten in die Hände der verfeindeten Staaten gelangt sein. Ägyptische Behörden berichteten der Zeitung Washington Post im vergangenen Monat, dass Kampfdronen in den Gaza Streifen geschmuggelt wurden. Eine Quelle aus den israelischen Behörden gab dem israelischen Portal Port2Port ähnliche Informationen. Auch zu Gruppen, die im Zusammenhand mit Al Kaida stehen, könnten an Raketen gelangt sein.

In Israel fühlt man sich seit längerem bedroht. Bereits vor den Ereignissen in Libyen sind mehr als 40 Flugzeuge Opfer von Attacken solcher Dronen geworden. Auch Frachtflieger könnten Ziele darstellen. So wie etwa ein DHL-Flieger im Jahr 2004. Irakische Truppen trafen das Flugzeug. Obwohl es in Brand geriet konnte es aber sicher landen. Nicht so gut endete eine Attacke auf einen russischen Flieger über Somalia. Der Angriff tötete alle elf Menschen an Bord.

Mehr zum Thema

ticker libyen

Libyen plant neue Staatsholding für Luftfahrt

ticker libyan wings

Libyan Wings baut mit drittem Airbus A319 aus

A320 von Libya: Das Land will wieder Flüge nach Europa anbieten.

Libyen drängt auf Rückkehr von Flügen aus Deutschland

ticker-news

Flughafen Tripolis-Mitiga wieder in Betrieb

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug über die Piste hinausgeschossen und am Stand zum Stehen gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies