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Island modernisiert Flughafen

Keflavik will groß herauskommen

Bislang war Islands internationaler Flughafen eher klein und unscheinbar. Nun will Keflavik zum wichtigen internationalen Drehkreuz werden.

Viele Touristen sind fasziniert von Islands Natur und der Kultur des kleinen Inselstaates. Auch das dürfte ein Grund dafür sein, dass sich die Passagierzahlen des internationalen Flughafens Keflavik in den vergangenen zehn Jahren von rund 600’000 auf mehr 2,7 Million mehr als vervierfacht haben. Doch das reicht den Betreibern nicht. Man wolle ein wichtiger Umsteige-Flughafen werden und so ein massives Wachstum erreichen, kündigt Flughafenchef Dadi Runarsson gegenüber dem Nachrichtenportal Skift an.

Momentan würden in Keflavik 33 Prozent aller Passagiere abfliegen, 33 Prozent kommen und 33 Prozent seien Transferpassagiere. 60 Prozent sind Ausländer und 40 Prozent Einheimische. Das soll sich ändern. Runarsson will 50 Prozent aller Passagiere als Umsteigepassagiere und insgesamt einen Ausländeranteil von 80 Prozent. Damit wolle man eine ernste aber preiswerte Alternative zu den großen europäischen Hubs werden.

Mehr Toiletten, besseres Internet

Vor einem aufwändigen Ausbau werden am Airport aber zunächst bestehende Angebote verbessert. Der erste Schritt: Die Internetgeschwindigkeit hochschrauben. Viele Passagiere, die sich nach der Landung mit dem Netz verbinden wollten hätten sich beschwert. Die zweite kleine, aber elementare Änderung: Die Zahl der Toiletten wurde von 8 auf 83 erhöht, um den steigenden Passagierzahlen zu begegnen. Auch Souvenirshops und ein eigener Duty-Free-Laden kamen hinzu,

Ultimatives Ziel sei, den Flughafen zu einer eigenen Destination zu machen, so Runarsson.«Er soll ein bisschen so sein wie die Innenstadt von Reykjavik.» Dabei wolle man Transferpassagieren Islands Schönheit, Küche und Kultur nahe bringen, damit sie in Erwägung ziehen, noch einmal für mehr als einen Zwischenstopp vorbei zu kommen.

Sehen Sie sich die Ideen für den Flughafen oben in der Bildergalerie an.



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