ATR 72 von Island Air: Mit fünf Fliegern bedient die Fluglinie Ziele auf Hawaii.

Island AirAirline fordert Bonus zurück

Schöne Überraschung für die Piloten von Island Air. Sie bekamen einen Bonus von 4000 Dollar. Doch nun will ihn die hawaiianische Airline wieder zurück.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es sah nach einer großzügigen Geste des Managements aus. 4000 Dollar erhielten rund 45 Piloten von Island Air kürzlich ausbezahlt - als Bonus. Ein schönes Geschenk für die Weihnachtszeit, ein toller Urlaub schien für die Flugkapitäne finanziert. Doch nun will die Fluggesellschaft aus Hawaii die insgesamt rund 180'000 Dollar wieder zurück haben. Das Geld sei fälschlicherweise jetzt ausbezahlt worden, so die Begründung. Auch die angekündigte Lohnerhöhung um fünf Prozent wird zurückgenommen.

Die Führung kennt keine Gnade. Bei den Piloten, die den Zuschuss in ihre Vorsorgekasse einbezahlt haben, wird die Transaktion direkt rückgängig gemacht. Bei denjenigen, die den Bonus in bar bezogen, werden die 4000 Dollar von den nächsten Lohnabrechnungen abgezogen, wie die Zeitung Honolulu Star Advertiser berichtet. Das Geld kann Island Air gebrauchen. Sie schreibt seit längerem Verluste.

Chefwechsel führte zum Fehler bei Island Air

Der Fehler rührt daher, dass der Bonus und die Lohnerhöhung 30 Tage vor der Ankunft neuer Flugzeuge fällig werden. Ursprünglich hätte es im Dezember soweit sein sollen. Doch im September wechselte Island Air den Chef aus. Der vertagte die Lieferung, weil er zuerst einen grundsätzlichen Flottenentscheid treffen will. Deshalb wurde zu früh bezahlt.

Die Pilotengewerkschaft ist in Rage. Die ganze Rückzahlung verursache nur Kosten bei Airline und Angestellten. Es mache keinen Sinn, etwas nun zurückzuzahlen, was man so oder so zugute habe.

Im Besitzt von Larry Ellison

Island Air wurde 1980 gegründet. Sie fliegt heute mit fünf ATR 72 ab Honolulu drei Ziele auf Hawaii an. 2013 wurde die Fluglinie von Oracle-Gründer und Milliardär Larry Ellison gekauft.

Mehr zum Thema

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Chicago O'Hare, USA: Einer von zwei Flughäfen der Vereinigten Staaten, die alle bewohnten Kontinente bedienen.

Ab diesen sechs Flughäfen kommt man auf jeden bewohnten Kontinent

«Unter dem Rundbau entfaltet sich rund um das weitläufige Central Green ein lebendiges neues Viertel. Mit Pflanzen, Bäumen und bequemen Straßenmöbeln ist dies ein flexibler. Das Grün zieht sich durch die drei Zweige des Terminals und umrahmt Boulevards mit Restaurants, Geschäften und Einzelhandelsgeschäften, die zusammen an eine lebendige Straße in einem Chicagoer Viertel erinnern», so das Archtiekturbüro Studio Gang.

Chicago bekommt spektakuläres neues Terminal

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier