Werbematerial von Iraqi Airways: Die Fluglinie baut die Flotte um.

Erneuerung LangstreckenflotteIraqi Airways schielt auf den Airbus A330 Neo

Die irakische Nationalairline will ihre Langstreckenflotte erneuern und vereinfachen. Dabei tendiert Iraqi Airways zum Airbus A330 Neo statt zur Boeing 777.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Noch immer darf Iraqi Airways nicht selbst nach Europa fliegen. Die Europäische Union setzte die Fluggesellschaft 2015 auf die Schwarze Liste gesperrter Airlines. Sie muss deshalb Flüge wie den neuen von Baghdad via Erbil nach München unter dem Luftfahrtbetreiberzeugnis (AOC oder Air Operator Certificate) der türkischen Atlas Global durchführen. Doch Iraqi Airways hofft, dass sich das bald wieder ändern wird.

Man arbeite sehr hart daran, dass der Flugstopp aufgehoben wird, so Iraqi-Airways-Managerin Sana Al-Khayyat zum Portal Arabian Aerospace. In den kommenden sechs Monaten erwartet sie die Inspektoren der Europäischen Agentur für Flugsicherheit Easa im Irak. Läuft alles gut, könnte die Nationalairline des Staates in Vorderasien im Frühjahr 2020 wieder von der Liste gestrichen werden.

Zuerst auf Boeing 777 gesetzt

Ungeachtet dessen plant Iraqi Airways eine Erneuerung der Langstreckenflotte. Zwei Boeing 767 hat sie schon stillgelegt, weil sie zu teuer im Betrieb sind. Die zwei Boeing 747-400 (21 Jahre alt) und die vor allem für Hajj- und Umrah-Flüge verwendete Boeing 777-200 (sechs Jahre) würden kommendes Jahr ausgeflottet, erklärt Al-Khayyat. Das sei jedoch nur der aktuelle Plan. «Wir müssen zuerst schauen, was die neue Regierung macht und was sie mit Iraqi Airways vorhat», so die Managerin zu Arabian Aerospace.

Früher plante Iraqi Airways gemäß Al-Khayyat, mehr Boeing 777 zu kaufen. Inzwischen tendiere man zum Airbus A330 Neo, so Al-Khayyat. Einen etwas über sechs Jahre alten Airbus A330-200 besitzt die Fluggesellschaft bereits.

Unklare Zukunft der A220-Order

Auch auf der Kurz- und Mittelstrecke, wo Iraqi Airways mit drei Airbus A320, drei A321, 14 Boeing 737-800 und sechs Bombardier CRJ 900 unterwegs ist, gehe man über die Bücher. 16 weitere 737 wird die Fluglinie noch übernehmen. Unklar ist jedoch, was mit der Order für fünf Airbus A220-300 geschehen wird. «Sie sollten 2020 geliefert werden. Wir möchten aber zuerst sehen, wie nützlich sie für Iraqi Airways sind», so Al-Khayyat.

Mehr zum Thema

Boeing 737 von Iraqi Airways: Streit zwischen Piloten.

Iraqi Airways übernimmt Strecke von Germania

Flieger von Iraqi Airways: Vorläufig sieht man sie nicht mehr in Europa.

Iraqi Airways wieder aus Europa verbannt

ticker-airbus-konzern-

Airbus startet schwächer ins Jahr – weniger Auslieferungen drücken Ergebnis

u suite airbus 08

Airbus plant gegenüberliegende Sitze - mit einem Rollstuhl dazwischen

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg