Mahmud Ahmadinedschad: Forciert den Aufbau einer Aviatikbranche.

Iran will in Top-10 der Luftfahrt

Trotz zahlreicher internationaler Sanktionen: Im Iran sieht man offenbar grosses Potenzial für den Flugzeugbau.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Der Iran hat große Pläne für seinen Luftfahrtsektor. Laut dem Direktor der Luftfahrtabteilung des Verteidigungsministeriums gehöre man schon jetzt zu den größten zwanzig der Flugzeuge produzierenden Länder der Welt. «Nicht lange, und wir sind in den Top 10», so Manouchehr Manteqi gegenüber der iranischen Nachrichtenagentur IRNA. Den Auftrag zum Ausbau des Industriezweigs gab vor wenigen Tagen Präsident Mahmud Ahmadinedschad. Gemäß dem Politiker sei das auch trotz der vielen internationalen Sanktionen gegen das Land der Fall.

Erst im letzten Jahr hatte die UNO Sanktionen der USA gegen das Land durchgewunken, laut denen keine amerikanischen Flieger mehr an das Land verkauft werden dürfen, ebenso wie Flieger, von deren Bauteilen 10 Prozent oder mehr aus den USA stammen. Grund dafür war die iranische Atompolitik. Das Land halte sich nicht an das internationale Nonproliferationsabkommen, das die Verbreitung von nicht-friedlicher Nukleartechnik verbietet. Zuletzt hatten die USA die Sanktionen auf unilateraler Ebene noch verschärft. Geschäfte mit iranischen Unternehmen aus dem Finanz- und Energiesektor stehen nun unter Strafe.

Doch davon will man sich in Teheran offenbar nicht abhalten lassen, die Luftahrtbranche des Irans weiter voran zu treiben. Man habe eine gute internationale Positionierung, so Manteqi. Das betreffe sowohl den Entwurf als auch den Bau neuer Flieger. «Wir sind in der Produktion von Fliegern, von Komponenten und in der Wartung gut aufgestellt», so der Politiker. Von Ländern, die nicht unter die US-Sanktionen fallen, erwarte man sich also gute Kooperationen. Bereits baut der Iran in Lizenz Antonow An-140. Kürzlich gab er bekannt auch Antonow An-158 bauen zu wollen (aeroTELEGRAPH berichtete).

Mehr zum Thema

Tragfläche eines Flugzeugs: Die Luftfahrt will klimaneutral werden.

Jetzt gehts dem Begriff «Sustainable Aviation Fuel» an den Kragen

Vorfeldmitarbeiter beladen ein Flugzeug: Die Luftahrtbranche in Deutschland braucht Mitarbeitende aus dem Ausland.

Am Flughafen Frankfurt fehlen 12.000 Mitarbeitende

Geparkte Flieger in Teruel: Ob sie je wieder Linienflüge fliegen?

Corona knockt die Luftfahrt aus

Flugzeug am Himmel: Je näher der Erde, desto geringer die Strahlung.

Die Strahlengefahr beim Fliegen

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies