Mahmud Ahmadinedschad: Forciert den Aufbau einer Aviatikbranche.

Iran will in Top-10 der Luftfahrt

Trotz zahlreicher internationaler Sanktionen: Im Iran sieht man offenbar grosses Potenzial für den Flugzeugbau.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Der Iran hat große Pläne für seinen Luftfahrtsektor. Laut dem Direktor der Luftfahrtabteilung des Verteidigungsministeriums gehöre man schon jetzt zu den größten zwanzig der Flugzeuge produzierenden Länder der Welt. «Nicht lange, und wir sind in den Top 10», so Manouchehr Manteqi gegenüber der iranischen Nachrichtenagentur IRNA. Den Auftrag zum Ausbau des Industriezweigs gab vor wenigen Tagen Präsident Mahmud Ahmadinedschad. Gemäß dem Politiker sei das auch trotz der vielen internationalen Sanktionen gegen das Land der Fall.

Erst im letzten Jahr hatte die UNO Sanktionen der USA gegen das Land durchgewunken, laut denen keine amerikanischen Flieger mehr an das Land verkauft werden dürfen, ebenso wie Flieger, von deren Bauteilen 10 Prozent oder mehr aus den USA stammen. Grund dafür war die iranische Atompolitik. Das Land halte sich nicht an das internationale Nonproliferationsabkommen, das die Verbreitung von nicht-friedlicher Nukleartechnik verbietet. Zuletzt hatten die USA die Sanktionen auf unilateraler Ebene noch verschärft. Geschäfte mit iranischen Unternehmen aus dem Finanz- und Energiesektor stehen nun unter Strafe.

Doch davon will man sich in Teheran offenbar nicht abhalten lassen, die Luftahrtbranche des Irans weiter voran zu treiben. Man habe eine gute internationale Positionierung, so Manteqi. Das betreffe sowohl den Entwurf als auch den Bau neuer Flieger. «Wir sind in der Produktion von Fliegern, von Komponenten und in der Wartung gut aufgestellt», so der Politiker. Von Ländern, die nicht unter die US-Sanktionen fallen, erwarte man sich also gute Kooperationen. Bereits baut der Iran in Lizenz Antonow An-140. Kürzlich gab er bekannt auch Antonow An-158 bauen zu wollen (aeroTELEGRAPH berichtete).

Mehr zum Thema

Tragfläche eines Flugzeugs: Die Luftfahrt will klimaneutral werden.

Jetzt gehts dem Begriff «Sustainable Aviation Fuel» an den Kragen

Vorfeldmitarbeiter beladen ein Flugzeug: Die Luftahrtbranche in Deutschland braucht Mitarbeitende aus dem Ausland.

Am Flughafen Frankfurt fehlen 12.000 Mitarbeitende

Geparkte Flieger in Teruel: Ob sie je wieder Linienflüge fliegen?

Corona knockt die Luftfahrt aus

Flugzeug am Himmel: Je näher der Erde, desto geringer die Strahlung.

Die Strahlengefahr beim Fliegen

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack