Airbus von ATA Airlines: Die Passagiere sind nicht zufrieden.

Krasse VerspätungenIran: Passagiere besetzen Flieger

Irans Fluglinien leiden unter Ineffizienz und Missmanagement. Die Folge sind Verspätungen und Ausfälle. Das lassen Passagiere sich nicht länger gefallen.

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Wenn man auf einen Zweistunden-Flug zwölf Stunden warten muss, kann man schonmal die Geduld verlieren. Geschehen ist das auf einem Flug von Ata Airlines vom iranischen Maschad in die Hauptstadt Teheran am 22. Februar. Laut der iranischen Seite Tabnak nannte die Fluglinie den Passagieren technische Probleme und schlechtes Wetter als Gründe für die Verspätung. Bei der Ankunft war es dann auch egal, ob es noch länger dauert: Aus Protest blieben die Passagiere noch Stunden im Flugzeug sitzen – sie wollten eine Entschädigung.

Dasselbe passierte laut der Zeitung Los Angeles Times auf verschiedenen weiteren Flügen von unterschiedlichen iranischen Airlines – auch von der Staatsairline Iran Air. Sie waren zum Teil bis zu 22 Stunden verspätet. Die Reisenden warteten in allen Fällen so lange, bis man ihnen eine Entschädigung für ihre Wartezeit garantierte. Ob sie diese schließlich auch erhalten haben, ist nicht bekannt.

Sanktionen schuld oder nicht?

Die Fluggesellschaften schieben die Schuld auf den Westen und die Sanktionen, die es ihnen erschweren, an Ersatzteile zu kommen. Doch das lässt inzwischen nicht einmal mehr die Regierung durchgehen. Sie ortet andere Gründe für die Probleme.

Der bekannte, regierungsfreundliche Ideologe Hassan Rahimpour Azghadi etwa erklärte im Rahmen des Freitagsgebets, dass die Luftfahrtbehörde ihm versichert habe, dass die Sanktionen nicht der Grund für die Probleme seien. «Die Verspätungen sind die Folge von Ineffizienz und schlechtem Managemennt», so Azghadi.

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