ATR 72 von Intersky: Bald in afrikanischen Lüften unterwegs.

Wet-Lease in ÄquatorialguineaIntersky: Golf von Guinea statt Bodensee

Die österreichische Regionalfluglinie verdient ihr Geld künftig auch in Afrika. Intersky verleast zwei Flugzeuge nach Äquatorialguinea - an eine kleine Airline im Umbruch.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Im Juni stellte Punto Azul ihre Flüge ein. Die kleine Fluggesellschaft aus Äquatorialguinea wollte sich innerhalb von 90 Tagen neu erfinden und die Flotte von zwei Embraer 145 mit 50 Plätzen umbauen. Ein neu ernannter Chef machte den Entscheid bald darauf aber wieder rückgängig.

Nun ist offenbar eines klar: Punto Azul will mehr Gas geben als zuvor. Sie least dazu zwei ATR72-600 mit 70 Plätzen von Intersky, wie das Fachportal Austrian Wings schreibt. Der Vertrag werde in den kommenden Tagen unterschrieben, bestätigte Roger Hohl, Geschäftsführer der österreichischen Regionalairline, nun auch nochmals der Schwäbischen Zeitung. Vier Piloten, vier Flugbegleiter und ein Techniker sollen dafür ab September und Oktober in Äquatorialguineas Hauptstadt Malabo stationiert werden.

Intersky vermietet die größten Flugzeuge

Intersky selbst will nun selbst zwei Flugzeuge anmieten, um das bestehende Flugprogramm durchführen zu können. Die beiden ATR sind die neuesten und größten Flugzeuge der Fluglinie mit Basis in Friedrichshafen. Neben dem klassischen Liniengeschäft lebt Intersky auch von Charterflügen, speziell für Fußballmannschaften, aber auch Wet-Lease-Verträgen. 2014 flog sie etwa für Canary Fly auf den Kanarischen Inseln.

Äquatorialguinea hat in den letzten zehn Jahren einen beispiellosen Boom erlebt. Die Wirtschaftskraft pro Kopf hat sich fast verdreifacht. Das liegt an Ölvorräten, die 1995 vor der Küste gefunden wurden. Der neue Reichtum ist indes sehr ungleich verteilt. Zudem ist Korruption im Land endemisch und freie Wahlen gibt es nicht. Der Fall des Ölpreises führt nun zudem zu Problemen.

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick auf die Unglücksstelle: Die Boeing 767 F rutschte weit über die Piste hinaus.
Der Stimmenrekorder der in Miami verunglückten Boeing 767 F liefert erstmals Einblicke in die entscheidenden Minuten im Cockpit. Einer der Piloten des Fluges von Amazon Air warnte wiederholt vor dem hohen Tempo, automatische Systeme schlugen mehrfach Alarm.
Laura Frommberg
Laura Frommberg