Flieger von Intersky: Die Airline gibt klein bei.

Regionalairline baut abEtihad Regional - Intersky 1:0

Die Regionalairline gibt auf. Nach nur sechs Monaten stellt Intersky die Strecke Dresden - Zürich wieder ein. Die Konkurrenz durch Etihad Regional ist zu groß.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Intersky benennt die Schuldige ohne Zögern. Etihad Regional mache ihr «einen Strich durch die Rechnung», so die österreichische Regionalfluglinie in einer Medienmitteilung. In den nächsten Monaten baue die Schweizer Konkurrentin mit ihrer starken Miteigentümerin Etihad in Mitteleuropa stark aus. Dadurch komme es auf diversen Strecken zu Überkapazitäten.

Das hat nun Folgen. Intersky stellt die Strecke Dresden - Zürich Ende Oktober ein. Sie war erst am vergangenen 5. Mai in den Flugplan aufgenommen worden. Später baute die Airline gar von einer täglichen Verbindung auf zwei aus. Das sei ein Erfolg gewesen, so Intersky. «Die Buchungszahlen haben sich in der kurzen Zeit zur großen Zufriedenheit entwickelt.»

«Massive Überkapazität»

Doch Anfang Oktober nimmt Etihad Regional die Route auch in den Flugplan auf. Sie fliegt dann ebenfalls zwei Mal täglich und erst noch zu fast identischen Zeiten wie Intersky. «Dies führt zu einer massiven Überkapazität auf dieser Strecke, so dass sie mit zwei Airlines nicht mehr rentabel geflogen werden kann», kommentiert Verkaufschef Roger Hohl. Die Entscheidung, die Strecke einzustellen, sei ein Vernunftentscheid gewesen.

Dennoch ärgert sich Hohl über die Konkurrenz. «Es ist allgemein ärgerlich das wir hier in Europa mit ungleichen Marktbedingungen kämpfen müssen welche eine stark wettbewerbsverzerrende Situation hervorrufen», sagt er. Die frei werdende Kapazität will Intersky nun im Charterverkehr einsetzen. Zudem müssten diverse Flieger im Winter zu einem großen Check. Dafür müsse man jetzt für die Zeit keine Flieger mehr mieten.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies