Der erste Fußballclub, der mit Intersky flog, war der BVB. Hier diskutiert Trainer Jürgen Klopp mit einem Piloten.

InterskyDie Lieblingsairline der Fußballer

Intersky wurde zur Fußballer-Airline – ungeplant. Borussia Dortmund, der VfB Stuttgart und sogar die deutsche Nationalelf setzen auf die Regionalfluglinie.

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Alles fing mit Borussia Dortmund an, erinnert sich Roger Hohl, Verkaufs- und Marketingchef der Intersky. Der BVB flog vor zwei Jahren mit der österreichischen Regionalfluglinie ins Trainingslager nach Altenrhein am Bodensee. «Unser Fokus lag ganz klar auf dem Linienflug-Bereich, wir sind mehr durch Zufall zum Chartergeschäft gekommen», sagt Hohl. «Dass uns ausgerechnet im Fußball-Bereich der große Durchbruch gelingen würde, damit hatten wir nicht gerechnet.»

Den Fußballprofis vom BVB gefiel es offenbar: Sie fliegen mittlerweile regelmäßig mit Intersky zu Spielen. Der Service fand auch bei anderen Fußballclubs Anklang. So fliegen unter anderem auch der VfB Stuttgart, Hannover 96, Red Bull Salzburg, der 1. FC Nürnberg, Grasshoppers Zürich und der FC St. Gallen häufig mit den Österreichern. Im Sommer brachte Intersky auch die deutsche Nationalmannschaft ins Trainingslager nach Südtirol, wo sich das Team von Jogi Löw - bekanntermaßen ideal - auf die Weltmeisterschaft in Brasilien vorbereitete.

Airline setzt auf Pünktlichkeit

Hohl führt den Erfolg auf den «maßgeschneiderten, unkomplizierten und effizienten Service» seiner Airline zurück, etwa das exklusive Catering an Bord und die hohe Pünktlichkeit. «Nichts ist ärgerlicher als verspätete Flüge», weiß Hohl. Seine Airline kann einen hohen Standard vorweisen – von über 90 Prozent. Was Intersky sonst noch so speziell macht: Dank kleiner Maschinen kann die Fluglinie auch kleinere, teils abgelegenere Flugplätze anfliegen. Denn Nähe bedeutet nicht unbedingt immer große internationale Airports.

Das Chartergeschäft scheint sich zu lohnen. «Sagen wir es so: Es gibt einen ganz großen Unterschied im Chartergeschäft zum Liniengeschäft», erklärt Hohl. Das Chartergeschäft sei nahezu risikolos, da immer das komplette Flugzeug verchartert und somit bezahlt wird. Im Liniengeschäft verkaufe man einzelne Sitze und das Risiko liege zu 100 Prozent bei der Fluggesellschaft. «Lukrativ kann beides sein», so Hohl. «Je nach Preisgestaltung…»

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