Spritze: Der Impfstoff muss nicht nur entwickelt, sondern auch verteilt werden.

Interpol fordert SchutzFlughäfen im Visier von Impfstoff-Banden

Interpol warnt: Die organisierte Kriminalität hat es auf Corona-Impfstoff abgesehen. Auch Flughäfen, an denen das wertvolle Gut umgeschlagen wird, stehen im Visier der Verbrecher.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Unwirksame Desinfektionsmittel, minderwertige Schutzmasken, gefälschte Testergebnisse - mit der Corona-Pandemie erschließen sich auch Kriminelle neue Geschäftsfelder. Die internationale Polizeibehörde Interpol warnt, dass dieses Problem im Zuge der Impfstoffverteilung gerade eine neue Dimension annimmt. «Schon bevor Impfstoff zugelassen war, haben Kriminelle gefälschten Impfstoff vertrieben», sagt Generaldirektor Jürgen Stock zum Magazin Wirtschaftswoche.

Der Impfstoff sei «das flüssige Gold 2021» und kriminelle Organisationen seien bereits vorbereitet, so der oberste Mann von Interpol. In einer Mitteilung warnt seine Organisation, kriminelle Organisationen planten, «Lieferketten zu infiltrieren oder zu unterbrechen». Stock wird noch deutlicher: «Wir werden Diebstähle und Lagereinbrüche sehen und Überfälle auf Impfstoff-Transporte.»

«Überfälle auf Impfstoff-Transporte»

Das sorgt für Alarmbereitschaft auch an den Flughäfen, über die der Impfstoff international verteilt wird. «Die sensible Natur der Impfstoffe, die hohe Nachfrage, die es geben wird, um sie zu erhalten, und das anfänglich knappe Angebot haben das Potenzial, eine gewisse Aufmerksamkeit von Personen oder Gruppen mit böswilligen Absichten zu erzeugen», so ein Sprecher des Dachverbandes Airports Council International ACI zum Portal World of Aviation.

Der ACI-Sprecher sagte weiter: «Es sollte über einen verstärkten Schutz dieser Waren und/oder der Einrichtungen, in denen sie untergebracht werden, nachgedacht werden.» Der Verband rät seinen Mitgliedern in einem Schreiben, sich mit lokalen Sicherheitsbehörden abzustimmen und Risikobewertungen für alle Transporte durchzuführen.

Mehr zum Thema

Impfung gegen das Corona-Virus: Der Zeitplan ist noch unklar.

Wann wird das Luftfahrtpersonal geimpft?

Der leere obere Frachtraum einer Boeing 777 F von Lufthansa Cargo: Hier wird auch Corona-Impfstoff Platz finden.

Zu Besuch in Lufthansa Cargos Impfstoffzentrale

Boardkarte von Lufthansa: Reicht zusammen mit einem Ausweis oder Reisepass aus.

Lufthansa plant keine Impfnachweis-Pflicht

Airbus A320 Neo von Vietnam Airlines: Die Fluglinie muss Kredite erst später zurückzahlen.

Regierung greift Vietnam Airlines unter die Arme

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies