Spritze: Der Impfstoff muss nicht nur entwickelt, sondern auch verteilt werden.

Interpol fordert SchutzFlughäfen im Visier von Impfstoff-Banden

Interpol warnt: Die organisierte Kriminalität hat es auf Corona-Impfstoff abgesehen. Auch Flughäfen, an denen das wertvolle Gut umgeschlagen wird, stehen im Visier der Verbrecher.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Unwirksame Desinfektionsmittel, minderwertige Schutzmasken, gefälschte Testergebnisse - mit der Corona-Pandemie erschließen sich auch Kriminelle neue Geschäftsfelder. Die internationale Polizeibehörde Interpol warnt, dass dieses Problem im Zuge der Impfstoffverteilung gerade eine neue Dimension annimmt. «Schon bevor Impfstoff zugelassen war, haben Kriminelle gefälschten Impfstoff vertrieben», sagt Generaldirektor Jürgen Stock zum Magazin Wirtschaftswoche.

Der Impfstoff sei «das flüssige Gold 2021» und kriminelle Organisationen seien bereits vorbereitet, so der oberste Mann von Interpol. In einer Mitteilung warnt seine Organisation, kriminelle Organisationen planten, «Lieferketten zu infiltrieren oder zu unterbrechen». Stock wird noch deutlicher: «Wir werden Diebstähle und Lagereinbrüche sehen und Überfälle auf Impfstoff-Transporte.»

«Überfälle auf Impfstoff-Transporte»

Das sorgt für Alarmbereitschaft auch an den Flughäfen, über die der Impfstoff international verteilt wird. «Die sensible Natur der Impfstoffe, die hohe Nachfrage, die es geben wird, um sie zu erhalten, und das anfänglich knappe Angebot haben das Potenzial, eine gewisse Aufmerksamkeit von Personen oder Gruppen mit böswilligen Absichten zu erzeugen», so ein Sprecher des Dachverbandes Airports Council International ACI zum Portal World of Aviation.

Der ACI-Sprecher sagte weiter: «Es sollte über einen verstärkten Schutz dieser Waren und/oder der Einrichtungen, in denen sie untergebracht werden, nachgedacht werden.» Der Verband rät seinen Mitgliedern in einem Schreiben, sich mit lokalen Sicherheitsbehörden abzustimmen und Risikobewertungen für alle Transporte durchzuführen.

Mehr zum Thema

Impfung gegen das Corona-Virus: Der Zeitplan ist noch unklar.

Wann wird das Luftfahrtpersonal geimpft?

Der leere obere Frachtraum einer Boeing 777 F von Lufthansa Cargo: Hier wird auch Corona-Impfstoff Platz finden.

Zu Besuch in Lufthansa Cargos Impfstoffzentrale

Boardkarte von Lufthansa: Reicht zusammen mit einem Ausweis oder Reisepass aus.

Lufthansa plant keine Impfnachweis-Pflicht

Airbus A320 Neo von Vietnam Airlines: Die Fluglinie muss Kredite erst später zurückzahlen.

Regierung greift Vietnam Airlines unter die Arme

Video

Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Sturm am Flughafen Forli: Flugzeuge umgedreht.
Ein heftiger Sturm mit Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde ist über Forlì in Italien hinweggezogen. Auch der Flughafen wurde getroffen: Zwei eingelagerte Boeing 737 und mehrere Kleinflugzeuge wurden beschädigt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack