Hangar von Interjet: Rollen da bald Airbus A220 hinein?

Miguel Aleman MagnaniInterjet-Mitgründer jetzt von Interpol gesucht

Seine mexikanische Airline ist am Boden, ihm selber wirft die Staatsanwaltschaft Steuerbetrugs vor. Jetzt wird Miguel Alemán Magnani auch international gesucht.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Im Dezember 2020 stellte Interjet den Betrieb ein, im März 2021 kündigte die mexikanische Airline die Insolvenz an. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt Schulden bei Geschäftspartnern, Steuerbehörden und dem eigenen Personal. Einen Monat später gab ein Gericht grünes Licht zur Liquidation von Vermögenswerten, damit die Airline Schulden begleichen kann.

Interjet hatte zuvor ein echtes Alleinstellungsmerkmal: Sie verfügte in ihrer Flotte neben Flugzeugen der Airbus-A320-Familie auch über 22 Exemplare des russischen Sukhoi Superjets - als erster und später wieder einziger ausländischer Betreiber des Modells. Mittlerweile hat die Fluggesellschaft noch etwas, was sie nicht mit vielen anderen Airlines teilt: Ihr Mitgründer Miguel Alemán Magnani wird international gesucht.

Alemán Magnani wehrt sich aus Paris

Im Juli erließ die Generalstaatsanwaltschaft in Mexiko einen Haftbefehl gegen Alemán Magnani, der bis Dezember 2020 noch Verwaltungsratsvorsitzender von Interjet war. Ihm wird im Zusammenhang mit der Fluggesellschaft Steuerbetrug in Höhe von rund 66 Millionen Pesos oder umgerechnet rund 2,8 Millionen Euro vorgeworfen.

Laut seinem Anwalt wohnt Alemán Magnani mittlerweile in Paris. Er sei dorthin aber nicht vor den Behörden geflohen, sondern nach Europa gereist, um neue Investoren für Interjet zu gewinnen. Er will von Frankreich aus gegen den Haftbefehl vorgehen.

Gesucht in 195 Ländern

Die Zeitung Milenio sowie mehrere Nachrichtenagenturen berichtet nun, dass die mexikanische Staatsanwaltschaft aus Mexiko erwirkt hat, dass auch die internationale kriminalpolizeiliche Organisation Interpol Alemán zur Festnahme ausgeschrieben hat. Entsprechende Anweisungen sind demnach an die Behörden von 195 Ländern gegangen.

Interjet hofft derweil, innerhalb eines Jahres eine Einigung mit ihren Gläubigern zu erzielen. Wenn die Airline ihre Schulden los ist, will sie versuchen, wieder abzuheben.

Mehr zum Thema

Mexikanische Interjet geht in die Insolvenz

Mexikanische Interjet geht in die Insolvenz

Superjet von Interjet: Diesmal könnte das Kapitel wirklich enden.

Rüstet Kuba Cubana mit Superjets von Interjet auf?

Sukhoi Superjet von Interjet: Derzeit alle am Boden.

Interjets Zukunft sieht immer düsterer aus

Claudia Sheinbaum im Flugzeug: Auch in der Economy Class kann man arbeiten.

Wenn ein Flug in der Economy Class ein politisches Statement ist

Video

Boeing 727 landet am 28. April am Flughafen Doncaster Sheffield: Es war die erste Landung eines großen Flugzeugs seit 2022.
Vier Jahre lang lag der britische Flughafen im Dornröschenschlaf. Jetzt soll er wieder Flüge bekommen. Die erste Landung am Flughafen Doncaster/Sheffield absolvierte aber ein Oldie.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Es wird gearbeitet am FLughafen Basel/Mulhouse.
Am Euro Airport steht das Herz des Flugbetriebs still: Für 36 Tage wird die Hauptpiste komplett erneuert. Wo sonst Jets im Minutentakt starten und landen, dominieren nun Baumaschinen. Ein Besuch am Flughafen Basel/Mulhouse/Freiburg im Ausnahmezustand.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
Zwei Mitarbeitende von Alaska Airlines: Teil des Sicherheitsvideos.
Die fünftgrößte Fluggesellschaft der USA führt erstmals in ihrer Geschichte ein eigenes Sicherheitsvideo ein. Der Schritt von Alaska Airlines erfolgt aus einem ganz bestimmten Grund.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin