ATR 72-600 von Air Vanuatu: Bald wieder unterwegs?

SüdseeInsel-Airline Air Vanuatu versucht Rückkehr von den Toten

Im Mai meldete die Fluglinie aus dem Südpazifik Konkurs an. Anschließend verlor sie ihren einzigen Jet. Dennoch will Air Vanuatu nun wieder abheben.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

«Air Vanuatu hat am 9. Mai 2024 die Liquidation eingeleitet», ist auch aktuell noch auf der Webseite der nationalen Fluggesellschaft des Inselstaat im Südpazifik zu lesen. «Alle Flüge wurden mit sofortiger Wirkung gestrichen.» Die Fluggesellschaft hatte sich aufgrund von Schulden von umgerechnet knapp 60 Millionen Euro für diesen Schritt entschieden.

Doch nun kehrt Leben zurück in die Airline. Wie das Portal Australian Aviation berichtet, hat die Fluggesellschaft im Juli mit Unterstützung der Regierung und der Zivilluftfahrtbehörde von Vanuatu bereits wieder Trainingsflüge für Cockpitcrews aufgenommen.

«300.000 Menschen auf mehr als 60 Inseln»

Jetzt kündigt Insolvenzverwalter Ernst & Young Australia an, dass Air Vanuatu in dieser Woche wieder Charterflüge aufnehmen wird. Er stellt klar: «Es ist wichtig, dass Fluggäste wissen, dass für diese Flüge keine Tickets von vor der Liquidation akzeptiert werden.»

Dies sei der erste Schritt auf dem Weg zur Wiederaufnahme eines vollständigen Inlandsbetriebs. «Ein Datum für den Beginn des vollständigen Inlandsbetriebs von Air Vanuatu wird festgelegt, sobald alle erforderlichen Anforderungen erfüllt sind», so Ernst & Young. «Der Inlandsbetrieb von Air Vanuatu stellt eine kritische Infrastruktur für die Bevölkerung des Landes von etwa 300.000 Menschen auf mehr als 60 Inseln dar.»

Leasinggeber ließ Boeing 737 beschlagnahmen

Der Insolvenzverwalter hatte im Mai 170 Stellen bei Air Vanuatu abgebaut und angekündigt, die Kostenbasis «auf die richtige Größe» zu bringen. Im Juni erklärte er, er habe eine Reihe von Kaufinteressenten für die Fluglinie. «Zu den Vermögenswerten des Unternehmens gehören internationale Flughafen-Slots in Brisbane, Melbourne, Sydney, Auckland, Neukaledonien und Fidschi sowie eigene und geleaste Flugzeuge und andere Vermögenswerte.» Laut der Zeitung Vanuatu Daily Post gibt es auch Interesse aus Europa.

Air Vanuatu war einst mit einer Boeing 737 als einzigem Jet geflogen, den ließ Leasinggeber ALC aber schon im Mai beschlagnahmen, sowie mit einer ATR 72-600 sowie drei De Havilland Canada DHC-6-300 Twin Otter. Den Betrieb wieder aufnehmen will die Fluglinie laut dem Luftfahrtdatenportal CH Aviation nun mit der ATR und zwei DHC-6.

Mehr zum Thema

Air Vanuatu rettet sich in Gläubigerschutz

Air Vanuatu rettet sich in Gläubigerschutz

Nach Aus von Air Vanuatu: Qantas und Jetstar planen Flüge in den Inselstaat

Nach Aus von Air Vanuatu: Qantas und Jetstar planen Flüge in den Inselstaat

Boeing 737: Einziger Jet von Air Vanuatu fliegt wieder

Boeing 737: Einziger Jet von Air Vanuatu fliegt wieder

Boeing 737 von Air Vanuatu: Am Boden.

Einziger Jet am Boden - und keine Ersatzteile vorrätig

Video

Tecnam P2012 VIP von außen: Der Innenraum ist neu.
Tecnam will mit der P2012 als VIP-Version einen neuen Markt erobern - dank italienischem Design, Alcantara-Interieur und Espressomaschine an Bord. Doch es gibt einen Dämpfer.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil