Zu wenig Eigenkapital: Indonesische Airlines wie AirAsia Indonesia werden von der Regierung kritisiert.

Sicherheitsbedenken13 indonesische Fluglinien verwarnt

Die indonesische Regierung verwarnt 13 Airlines: Wegen ihres geringen Eigenkapitals gibt es Zweifel an einem sicheren Flugbetrieb. Darunter sind auch bekannte Namen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Man habe die Finanzberichte von 60 lokalen Fluggesellschaften überprüft, erklärte Transportminister Ignasius Jonan kürzlich. Dabei seien 13 Fluglinien negativ aufgefallen, darunter auch Air Asia Indonesia, Lion Air und Batik Air Indonesia. Die Unternehmen haben nun Zeit bis zum 30. Juli Zeit, um ihre Finanzen in Ordnung zu bringen. Schaffen sie das nicht, müssen sie mit harten Strafen rechnen. «Wenn sie die Frist nicht einhalten, werden wir ihre Lizenzen aussetzen», warnt Transportminister Jonan.

Grund für das harte Vorgehen: Die Regierung befürchtet offenbar, dass die Airlines aus Geldmangel die Sicherheit vernachlässigen. Offenbar müssen die Airlines jeweils zwischen 750.000 Dollar und mehreren Millionen aufbringen, berichtet The Jakarta Globe. Airlines, die Flugzeuge mit mehr als 70 Sitzen betreiben, müssen ein Eigenkapital von mindestens 35 Millionen Dollar haben. Unternehmen, die nur Maschinen mit 30 oder weniger haben, benötigen 22 Millionen Dollar. Wer nur Fracht-Flugzeuge besitzt, braucht nur knapp 11 Millionen.

Sicherheitsbedingungen verbessern

Die indonesische Regierung will die Sicherheitsbedingungen in der Luftfahrt deutlich verbessern und hat einige Neuerungen angekündigt. Zuletzt hatte der Absturz von Air-Asia-Flug QZ8501 im Dezember für Schlagzeilen gesorgt. Damals waren 155 Passagiere und 7 Crewmitglieder ums Leben gekommen. Die genaue Ursache für den Absturz ist noch immer nicht bekannt. Ermittler gehen von schlechten Wetterbedingungen und einem Pilotenfehler oder technischem Defekt aus.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Der Start der Boeing 787 von Vietnam Airlines aus Passagiersicht: Deutlich über das Pistenende in München hinaus.
Neue Aufnahmen zeigen das ganze Ausmaß des Zwischenfalls mit einer Boeing 787 von Vietnam Airlines in München. Sie rollte beim Start rund 120 Meter über das Pistenende hinaus, bevor sieabhob. Auch deuten Berichte darauf hin, dass die Bresme aktiviert waren.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion