A320 Neo von Indigo: Die Airline ist Großkunde.

IndienIndigo groundet fast die Hälfte der A320 Neo

Schwierigkeiten mit den Triebwerken von Pratt & Whitney machen den Airbus A320 Neo von Indigo zu schaffen. Jetzt sorgt eine Steuerreform für zusätzliche Probleme.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Indigo wies seine Airbus A320-Neo-Piloten im März an, nicht höher als 30’000 Fuß zu fliegen. Grund waren Probleme mit den Triebwerken von Pratt & Whitney, die zu mehreren Zwischenfällen führten. Die indische Behörde Directorate General of Civil Aviation verpflichtete den indischen Billigflieger und die andere indische A320-Neo-Betreiberin Go Air, betroffene Flugzeuge sofort für Inspektionen zu grounden.

Mittlerweile muss fast die Hälfte von Indigos A320-Neo-Flotte am Boden bleiben: 9 von 22 Maschinen heben nicht mehr ab, wie die Times of India berichtet. Ein Sprecher der Fluggesellschaft sagte der Zeitung: «Wir sehen uns immer noch mit betrieblichen 

Problemen mit den Neo-Triebwerken konfrontiert.» Während Pratt & Whitney und Airbus daran arbeiteten, würde Indigo Unterstützung bekommen, inklusive der Bereitstellung von Ersatzmotoren, so der Sprecher. Doch laut einer nicht näher genannten Quelle des Blattes soll der Triebwerkshersteller Probleme haben, zügig für Ersatz zu sorgen.

Steuerreform sorgt für Verwirrung

Zusätzlich kam am 1. Juli ein weiteres Problem hinzu: Die Goods and Services Tax GST trat in Kraft, was eine grundlegende Reform des indischen Steuersystems darstellt und für einige Verwirrung sorgte. «Wir hatten in diesem Monat einige Problemen, Triebwerke durch den Zoll zu bekommen nach der Einführung der Steuer», sagte der Sprecher. Mittlerweile habe die Regierung aber eine Ausnahme für geleaste Flugzeuge und deren Triebwerke erlassen. «Daher sind wir voller Hoffnung, dass dieses Problem nun hinter uns liegt.»

Indigo ist ein wichtiger Kunde für Airbus: Die Airline hat eine Flotte von fast 140 A320, von denen 22 Neo sind. Insgesamt hat die Fluggesellschaft sogar mehr als 400 A320 Neo bestellt. Mit den Motoren-Schwierigkeiten steht Indigo nicht alleine da: Weltweit wurden laut der Times of India mittlerweile schon 42 der A320-Neo-Triebwerke Pratt & Whitney aus verschiedenen technischen Gründen vorzeitig entfernt.

Mehr zum Thema

Pure Power PW1500G: Pratt & Whitney ist in Verzug.

Immer Ärger mit Pratt and Whitney

ticker-airbus-konzern-

Airbus-Beschäftigte in Spanien stimmen für unbefristeten Streik

Der Airbus A380 im Flightlab-Design beim tiefen Überflug: Ein Triebwerk wird ausgetauscht werden.

Airbus A380 präsentiert seine neue Lackierung bei tiefem Überflug - bevor er seine neue Aufgabe übernimmt

Das neue Trikot des Stade Toulousain: Eine Hommage an die Luftfahrt.

Frankreichs Rekordmeister trägt jetzt Luftfahrt

Video

Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies