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Statt Boeing 747

Indien setzt auf Boeing 777 als Regierungsflieger

Bisher flog die indische Regierung mit Boeing 747 umher, die sonst von Air India im Linienverkehr benutzt wurden. Das ändert sich bald mit der Anschaffung von zwei Boeing 777.

Matt Cawby

Boeing 777-300 ER mit der Registrierung VT-ALW: Bald für die Regierung unterwegs.

Mit Air India One ist es wie mit Air Force One. Der Begriff bezeichnet kein bestimmtes Flugzeug, sondern das, welches gerade den Präsidenten, Vizepräsidenten oder Premierminister transportiert. Bisher nehmen diese Aufgabe vier Boeing 747-400 von Air India wahr. Wenn sie gerade nicht den Spezialjob für die Regierung von Indien ausführten, transportierten sie Passagiere.

Doch damit ist es vorbei. Die indische Regierung erwartet Mitte des Jahres zwei Boeing 777-300 ER, wie das Portal Business Today berichtet. Sie wurden bereits 2018 an Air India ausgeliefert, dann aber wieder in die USA geflogen, um ihre Sonderausstattung als Regierungsflieger zu erhalten. Ebenfalls neu: Die Flugzeuge mit den Registrierungen VT-ALV und VT-ALW werden nicht mehr von Air India, sondern von der indischen Luftwaffe betrieben.

Ab Juli im Einsatz

Normale Passagiere werden die beiden 777 nicht mehr transportieren, sie werden ausschließlich für den VIP-Transport eingesetzt. Anders als die bisher genutzten Zivilflugzeuge werden sie über eine Spezialkabine und ein Raketenabwehrsystem verfügen.

85 Milliarden Rupien oder umgerechnet 1,1 Milliarden Euro hat die indische Regierung bisher für die Flugzeuge veranschlagt. Darin inbegriffen ist die ganze Sonderausstattung. Im kommenden Juli sollen die Flugzeuge an Indien ausgeliefert werden.



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