Durchsage von Iberia-Pilot«In Kürze landen wir in Tel Aviv, Palästina»

Ein Pilot von Iberia sorgt für diplomatische Verstimmung. Bei der Schlussdurchsage kündigte er statt der Landung am Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv die Ankunft in Palästina an.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

War es ein Versprecher? War es Absicht? Was auch immer der Grund war; die Durchsage eines Kapitäns von Iberia kurz vor der Landung in Tel Aviv am Mittwoch (28. Oktober) empört viele Israeli. Zunächst kündigte er die Landung auf Spanisch an. «In Kürze landen wir in Tel Aviv, Palästina», sagte er. Passagiere berichten israelischen Medien, dass daraufhin ein erschrockenes Raunen durch die Reihen gefangen sei. Immerhin ist die Situation in dem Land derzeit besonders sehr angespannt. Immer wieder kommt es zu Anschlägen und Attacken.

Bei der englischen Durchsage verzichtete der Pilot auf den Zusatz und sagte einfach, man werde gleich in Tel Aviv landen. Das Wort Israel benutzte er aber nicht. «Das ist furchtbar und eine schreckliche Beleidigung», berichtet ein Passagier Times of Israel. Prompt schickte ein Reisender denn auch einen Beschwerdebrief an Iberia.

Iberia hat Untersuchung eingeleitet

Iberia hat sich inzwischen entschuldigt. Der Pilot habe bei der Durchsage einfach einen Fehler gemacht, den man bei der erneuten Durchsage auf Englisch «korrigiert» habe. Den israelischen Passagieren reichte das aber nicht – weil er eben das Land Israel in der Durchsage nicht nannte. Selbst auf diplomatischem Weg intervenierte Israel in Madrid.

Iberia führt nun Gespräche mit der Crew des Fluges durch, um Details über den Vorfall zu erfahren. Man habe eine interne Untersuchung eingeleitet, heißt es weiter. «Der Kapitän wird in naher Zukunft erst einmal nicht mehr nach Tel Aviv fliegen.»

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack