New York-La Guardia: Viele Annullierungen und Verspätungen.

Wegen BetriebsstoppIn den USA fielen mehr als 1300 Flüge aus

Der Betriebsstopp in den Vereinigten Staaten hatte massive Folgen. An gewissen Flughäfen fiel ein Drittel der Flüge aus.

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Das will keine Behörde tun. Denn es ist aufwändig, einschneidend und teuer. Doch am Mittwochmorgen früh (11. Januar) musste die Luftfahrtbehörde der USA einen sogenannten Ground Stop anordnen. Für sämtliche Inlandsflüge in den Vereinigten Staaten galt ein Startverbot. Die Flüge, die in der Luft waren, durften noch landen.

Um 8 Uhr morgens Ortszeit hob die Federal Aviation Administration FAA die Beschränkung zuerst an den Flughäfen Atlanta und New York-Newark auf. Eine Stunde später wurde der Betrieb an allen anderen Airports der USA wieder hochgefahren. Doch der Schaden war da bereits groß. Insgesamt verzeichnete man über 1350 annullierte und mehr als 10.400 verspätete Flüge in den USA.

Flughäfen im Osten am stärksten betroffen

Am meisten betroffen waren die Flughäfen Baltimore mit 49 Prozent verspätete Flüge, New York-La Guardia (44 Prozent), Atlanta und Orlando (39 Prozent), Denver und Nashville (37 Prozent), Tampa, Washington-Ronald-Reagan-National und Austin-Bergstrom (36 Prozent). Bei den Annullierungen waren La Guardia (12 Prozent) und Washington-Ronald-Reagan-National (16 Prozent) am meisten betroffen. Generell traf es die Airports in Texas und östlich des Mississippi mehr, da für sie der Tag früher beginnt.

Schuld am Ground Stop war ein Ausfall des sogenannten Notam-Systems. Darin werden alle Notice to Air Missions veröffentlicht. Sie enthalten Informationen, die für das mit dem Flugbetrieb verantwortliche Personal wichtig sind, aber nicht weit genug im Voraus bekannt sind, um auf anderem Wege veröffentlicht werden zu können.

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