Flugzeug im Damac-Air-Design: Malediven und Hawaii unter den geplanten Zielen.

Damac AirImmobilienriese aus Dubai plant neue Luxusairline

Mit Damac Air soll eine neue Fluggesellschaft entstehen. Auch wenn Informationen noch spärlich sind: Sechs Ziele sind schon bekannt und auch Flugzeugdesigns bereits zu sehen.

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Wer sich die Webseite von Damac Properties anschaut, sieht Ferienhäuser an Wasserfällen, Hochhäuser mit Glasfassaden und andere schicke Immobilien. Bereits seit 1982 ist der Immobilienentwickler aus Dubai im Geschäft. Er ist im Emirat omnipräsent. Gründer ist der Milliardär Hussain Sajwani, der als Freund und Geschäftspartner von Donald Trump gilt.

Jetzt will Damac expandieren - aber nicht einfach mit weiteren Immobilien. Das Unternehmen plant eine eigene Fluggesellschaft: Damac Air. Ziel sei es, Luxusreisen neu zu definieren, heißt es auf der Webseite der geplanten Airline. Als Destinationen werden Bali, Malediven, Hawaii, Seychellen, Fidschi und Bora Bora aufgeführt.

Vorschau mit Boeing-Flugzeugen

Viel mehr verrät das Unternehmen noch nicht zu seinen Plänen. Genau genommen steht in der Ankündigung nicht einmal, dass es sich um eine Fluggesellschaft handelt. Dort heißt es: «Damac Air, eine visionäre Initiative von Damac Properties». Dass es sich aber nicht nur um einen Reiseanbieter handeln wird, zeigen ein Foto und zwei Videos.

Auf dem Foto ist ein Jet in Damac-Air-Bemalung zu sehen, der sehr an eine Boeing 787 erinnert, in einem der Videos ebenfalls. Das andere Video zeigt eine Boeing 737 Max, ebenfalls in Lackierung von Damac Air. Vorne auf dem weißen Rumpf steht in Schwarz und Gold der Name Damac Air, bei der 737 Max groß, bei der 787 kleiner. Am Heck ist der Rumpf schwarz, auf dem Seitenleitwerk mit Damac-Logo. Im Gegensatz zur 737 Max trägt die 787 zudem noch eine goldene Verzierung, die an ein Pflanzenblatt erinnert.

Unstimmigkeiten beim Namen und den Jets

In einem der offenbar von KI erstellten Videos ist auch ein kurzer Blick in eine Kabine möglich, ohne dass wirklich viel zu erkennen wäre. Eine Kabinendurchsage ist zu hören: «Im Namen von Damac Airways und der gesamten Crew möchten wir Ihnen dafür danken, dass Sie sich für uns entschieden haben für die Reise zum Außergewöhnlichen.»

Doch es gibt nicht nur den Namensunterschied zwischen Damac Air und Damac Airways. Im Video existiert auch eine Unstimmigkeit bei den gezeigten Jets: Während am Anfang des Videos die Boeing 787 mit zwei Triebwerken zu sehen ist, fliegt zum Ende des Filmchens - nach dem Schwenk in die virtuelle Kabine - auf einmal ein vierstrahliges Flugzeug davon.

Die beiden Videos sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie.

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