Pure Power PW1500G: Pratt & Whitney ist in Verzug.

LieferproblemeImmer Ärger mit Pratt and Whitney

Swiss und Air Baltic bekommen dieses Jahr weniger Bombardier C-Series als geplant. Triebwerkshersteller Pratt & Whitney hat Lieferprobleme - und das zweite Problem nach dem A320-Neo-Debakel.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Endlich ist Bombardier soweit, dass die Kassen richtig klingeln. Mit den ersten Auslieferungen von Fliegern des Typs C-Series kommt der kanadische Flugzeugbauer in die Erntephase nach einer überlangen und überteuren Entwicklung. Nun überweisen die Fluggesellschaften die Restzahlungen für ihre Orders.

Doch ausgerechnet jetzt macht ihm ein wichtiger Lieferant einen Strich durch die Rechnung. Pratt & Whitney kommt mit dem Bau der Triebwerke nicht nach. Dadurch können die Kanadier dieses Jahr nur 7 C-Series ausliefern statt wie geplant 15. Sowohl CS100-Erstkundin Swiss als auch CS300-Erstkundin Air Baltic bekommen daher weniger Flieger.

Probleme bei Zulieferern und Montage

Pratt & Whitney hat für die C-Series das Triebwerk Pure Power PW1500G entwickelt. Es ist eine Variante des PW1000G. Im Produktionsprozess sei es zu Verzögerungen gekommen, so der Hersteller. Schuld seien Engpässe bei Zulieferern. Gemäß der Nachrichtenagentur Reuters soll es zudem noch Probleme bei der Montage der Fan-Schaufeln geben. Noch brauche es zu viel Handarbeit.

Pratt & Whitney hat bereits Probleme beim Airbus A320 Neo. Die ersten gelieferten Triebwerke brachten nicht die versprochene Leistung. Qatar Airways hat deshalb die Abnahme des ersten A320 Neo seit Dezember verweigert. Im Gegensatz zur C-Series ist Pratt & Whitney beim Airbus-Flieger nicht Alleinlieferant. Alternativ stehen Triebwerke von CFM zur Verfügung.

Mehr zum Thema

Airbus A320 Neo in den Farben von Qatar Airways: bislang erst als Skizze.

Airbus A320 Neo hat Mühe mit hohen Temperaturen

Airbus A320 Neo von Lufthansa: Bald müsste er ankommen.

Airbus macht beim A320 Neo Druck auf Pratt & Whitney

A320 Neo in den Farben von Qatar Airways: Die Airline weigerte sich bisher, den Jet in Empfang zu nehmen.

Airbus baut alten A320 zwei Jahre länger

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack