Jet von iFly: Niemand sah den Toten

Sieben Flüge mit Leiche im Jet

Es ist ziemlich gruselig. Ein Flüchtling wollte als blinder Passagier im Fahrwerk fliehen und erfror dabei. Entdeckt wurde der Mann erst Tage später.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Für die Wartungsmitarbeiter muss es ein ziemlich schlimmer Anblick gewesen sein. Als sie den Airbus A330 der russischen Charterairline I-Fly am Moskauer Flughafen Moskau Wnukowo untersuchten, sahen sie plötzlich Blut. Das Flugzeug war aus Rimini gekommen, der Flug war ohne Zwischenfälle verlaufen. Als die Mechaniker das Fahrwerk näher untersuchten, entdeckten sie die Quelle für das Blut. Darin steckte die Leiche eines jungen, dunkelhäutigen Mannes, wie russische Medien berichten.

Doch das ist noch nicht das gruseligste an der Geschichte. Nach der Autopsie stellte sich heraus: Der Mann war schon vier Tage zuvor erfroren. Das bedeutet, dass die Leiche mindestens sieben Flüge lang unentdeckt blieb. Wann und wo der mögliche Flüchtling in das Fahrwerk geklettert ist, versuchen Behörden nun herauszufinden. Der Mann hatte laut Medienberichten einen georgischen Pass bei sich.

Lange nicht gefunden

Immer wieder kommt es zu solchen Zwischenfällen, bei denen verzweifelte Flüchtlinge versuchen, als blinde Passagiere zu fliehen. Doch fast immer führt das zum Tod. Denn den schnellen Anstieg auf eine derartige Höhe und den damit verbundenen Temperaturabfall verkraftet der menschliche Körper kaum. Das belegen auch Berichte eines Betroffenen aus Kuba, der als blinder Passagier nach Spanien reiste. Er spricht von einer «unerträglichen Kälte».

Doch dass eine Leiche so lange nicht gefunden wird, ist unüblich. Im Internet herrscht bereits eine rege Debatte zur Frage, wie die Mechaniker den Mann nicht entdecken konnten. Nicht alle kritisieren die Arbeiter. Je nachdem, wo genau er sich versteckte, könne es ganz normal sein, dass man ihn nicht sah, so die Argumente anderer.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

Frankreich lässt neue Airbus-Drohne für Marineeinsatz zu

ticker-airbus-konzern-

USA sehen Airbus-Kredit als Gefahr für Handelsfrieden

ticker-airbus-konzern-

Airbus steigert Umsatz und Gewinn in den ersten neun Monaten

ticker-airbus-beluga

Airbus und Air France-KLM bündeln A350-Ersatzteilversorgung

Video

Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack