Iberia und KLMRabiate Bürgermeisterin verhindert Rückholaktion

200 Reisende warteten in Guayaquil auf Rückholflüge in die Heimat. Doch als Jets von Iberia und KLM landen wollten, verhinderte die Bürgermeisterin das.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Wegen Grenzschließungen sitzen derzeit Tausende Reisende fest. Auch in Ecuador sind viele Touristen gestrandet und kommen nicht nach Hause. Der Flugverkehr zwischen dem südamerikanischen Land und dem Rest der Welt wurde gestoppt.

Fluggesellschaften führen jedoch noch Rückführungsflüge durch, um die Passagiere heimzubringen. Doch in Ecuador wurde das nun von einer rabiaten Bürgermeisterin verhindert. In Guayaquil warteten am Mittwoch (18. März) rund 200 spanische und niederländische Bürger darauf, abgeholt zu werden. Iberia und KLM hatten eine Rückholaktion organisiert.

Landebahn durch Fahrzeuge blockiert

Ein Airbus A340 der spanischen Fluggesellschaft sollte dabei in Quito und Guayaquil Reisende abholen. Doch als die leere Maschine mit elf Besatzungsmitgliedern in der Hafenstadt landen wollte, ließ die Bürgermeisterin die Piste blockieren, berichten lokale Medien.

Fahrzeuge der Stadt Guayaquil fuhren dazu auf die Landebahn. Sie machten so eine Landung des Fliegers unmöglich. Einer Boeing 777 von KLM, die auf dem Weg von Quito nach Amsterdam noch Passagiere in Guayaquil aufnehmen sollte, wurde auf diese Weise ebenfalls die Landung verweigert.

Gegen Anweisungen der Regierung

Die Begründung der Bürgermeisterin für die Pistenblockade: Der Airbus A340 von Iberia habe mit elf Passagieren an Bord landen wollen und das sei unter den derzeit herrschenden Regeln nicht erlaubt. Weder die Ein- noch die Ausreise aus Guayaquil ist momentan aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus gestattet.

Doch nicht nur verwechselte die Bürgermeisterin Passagiere mit Besatzungsmitgliedern. Sie behinderte auch eine von der Regierung genehmigte Rettungsaktion. Wie diese mitteilte, seien beide Flüge durch das Notfallkomittee abgesegnet worden, das zu diesem Zeitpunkt die alleinige Befugnis hatte, über den Betrieb am Airport zu bestimmen.

Ermittlungen gegen Bürgermeisterin

Die Bürgermeisterin habe mit ihrem Verhalten Notfallmaßnahmen behindert und das Leben der Reisenden gefährdet, die bereits für die Abholung zum Flughafen gebracht worden waren. Die Stadtverwaltung der Hafenstadt muss nun mit Strafen rechnen. Gegen die Bürgermeisterin wird ermittelt.

Mehr zum Thema

ticker zoll passkontrolle neu

Passagier trug 32 lebendige Meeresleguane in Koffer mit

Flughafen Quito: Macht sich hübsch.

Neuer Flughafen Quito baut aus

Quito: Höchstgelegene Hauptstadt der Welt.

Condor fliegt doch nicht nach Quito

Wenn der Flughafen zum Park fürs Volk wird

Wenn der Flughafen zum Park fürs Volk wird

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin