iPad: Was bringt das Verbot, fragt sich die Iata.

Electronics BanIata hält Elektronik-Verbot für unsinnig

Unverständlich, unwirksam und wettbewerbsverzerrend: Die Luftverkehrs-Vereinigung Iata kritisiert das Elektronik-Verbot der USA und des Vereinigten Königreichs heftig.

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Seine Branche habe schnell reagiert und die Maßnahmen umgesetzt, sagt Alexandre de Juniac. «Das war eine Herausforderung. Denn wir wurden vorher nicht konsultiert und es gab keine Absprache zwischen den Regierungen», so der Generaldirektor der Internationalen Luftverkehrs-Vereinigung Iata bei einer Rede in Montreal. Das Vorgehen der USA und des Vereinigten Königreichs bei der Einführung des Elektronik-Verbots hält er für «beklagenswert».

Die Fluggesellschaften seien die ersten, die den Wert der Sicherheit anerkennen würden, so de Juniac weiter. Aber es sei zentral, dass Regierungen ihre Informationen über Bedrohungen mit den Branchenvertretern teilten. «Wenn wir verstehen, was die Regierungen wollen, können wir mit unserer Erfahrung helfen, das wirksam und effizient zu erreichen», so der Iata-Generaldirektor weiter.

«Sehr schwer zu verstehen»

De Juniac beklagt nicht nur die Umsetzung, er zweifelt das Elektronik-Verbot auch an. «Warum haben die USA und das Vereinigte Königreich nicht die gleiche Liste von Flughäfen?», fragte er rhetorisch. «Wie kann es sein, dass Laptops ab gewissen Flughäfen sicher sind und ab anderen nicht?». «Wie kann es sein, dass es keinen Weg geben soll, dass man Laptops nicht durchleuchten kann?»

Die Iata hat denn auch eine klare Meinung: «Die jetzige Maßnahme ist keine akzeptable langfristige Lösung für das wie auch immer geartete Problem», kritisiert de Juniac. Es sei auch in der kurzen Frist «sehr schwer zu verstehen», was sie bringe. Zudem seien die Wettbewerbsverzerrungen durch das Elektronik-Verbot «schwerwiegend». Es müsse eine andere Art geben, um die Sicherheit zu erhöhen ohne den Passagieren ihre Geräte abzunehmen.

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