iPad: Was bringt das Verbot, fragt sich die Iata.

Electronics BanIata hält Elektronik-Verbot für unsinnig

Unverständlich, unwirksam und wettbewerbsverzerrend: Die Luftverkehrs-Vereinigung Iata kritisiert das Elektronik-Verbot der USA und des Vereinigten Königreichs heftig.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Seine Branche habe schnell reagiert und die Maßnahmen umgesetzt, sagt Alexandre de Juniac. «Das war eine Herausforderung. Denn wir wurden vorher nicht konsultiert und es gab keine Absprache zwischen den Regierungen», so der Generaldirektor der Internationalen Luftverkehrs-Vereinigung Iata bei einer Rede in Montreal. Das Vorgehen der USA und des Vereinigten Königreichs bei der Einführung des Elektronik-Verbots hält er für «beklagenswert».

Die Fluggesellschaften seien die ersten, die den Wert der Sicherheit anerkennen würden, so de Juniac weiter. Aber es sei zentral, dass Regierungen ihre Informationen über Bedrohungen mit den Branchenvertretern teilten. «Wenn wir verstehen, was die Regierungen wollen, können wir mit unserer Erfahrung helfen, das wirksam und effizient zu erreichen», so der Iata-Generaldirektor weiter.

«Sehr schwer zu verstehen»

De Juniac beklagt nicht nur die Umsetzung, er zweifelt das Elektronik-Verbot auch an. «Warum haben die USA und das Vereinigte Königreich nicht die gleiche Liste von Flughäfen?», fragte er rhetorisch. «Wie kann es sein, dass Laptops ab gewissen Flughäfen sicher sind und ab anderen nicht?». «Wie kann es sein, dass es keinen Weg geben soll, dass man Laptops nicht durchleuchten kann?»

Die Iata hat denn auch eine klare Meinung: «Die jetzige Maßnahme ist keine akzeptable langfristige Lösung für das wie auch immer geartete Problem», kritisiert de Juniac. Es sei auch in der kurzen Frist «sehr schwer zu verstehen», was sie bringe. Zudem seien die Wettbewerbsverzerrungen durch das Elektronik-Verbot «schwerwiegend». Es müsse eine andere Art geben, um die Sicherheit zu erhöhen ohne den Passagieren ihre Geräte abzunehmen.

Mehr zum Thema

santa monica douglas dc 3 monument

Einer der ältesten Flughäfen der USA macht dicht - einst baute Douglas dort Flugzeuge

Gulfstream G650: Ließ sich der Sohn des Ex-Präsidenten samt Gattin einladen?

Regierung der USA kauft auch zwei Gulfstream G650 für Abschiebeflotte

ticker-usa

USA entwickeln präzisionsgesteuertes Luftabwurfsystem JPADS weiter

Boeing KC-135 Stratotanker: Über dem Irak abgestürzt.

Boeing KC-135 der USA über Irak abgestürzt

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies