Letzte Aktualisierung: um 16:38 Uhr
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Unfreundliche Übernahme

IAG lässt bei Norwegian nicht locker

Offenbar plant IAG eine feindliche Übernahme der norwegischen Billigairline. Der British-Airways- und Iberia-Mutterkonzern soll eine Investmentbank beauftragt haben.

Norwegian Air Shuttle

Bjorn Kjos: Der Norwegian-Gründer will nicht verkaufen.

Sie will. Er nicht. Die International Airlines Group IAG hat vergangene Woche ihr Interesse an einer Übernahme von Norwegian öffentlich gemacht. Und sie hat zugleich 4,61 Prozent der Aktien der nordischen Billigairline gekauft. Sie forderte den Norwegian-Gründer und -Vorstandsvorsitzenden Bjorn Kjos zu Gesprächen auf. Doch der lehnte das umgehend ab. Nun plant IAG offenbar auch ohne Kjos.

Wie diverse Medien schreiben, hat der Konzern, zu dem derzeit Aer Lingus, British Airways, Iberia, Level und Vueling gehören, die Investmentbank JP Morgan mit einem Mandat beauftragt. Sie soll Lösungen finden, wie er rund 4,4 Milliarden Euro aufnehmen kann. Ein Teil des Geldes soll für den Kauf der Norwegian-Aktien verwendet werden, ein Teil zur Übernahme der hohen Schulden von Norwegian. Kjos und das Management halten zusammen über die HBK Holding 26,8 Prozent der Aktien.



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