Airbus A380 in den Farben von Aer Lingus: noch gibt es das erst als Modell.

IAG-Chef Willie WalshAuch Aer Lingus könnte A380 bekommen

IAG-Chef Willie Walsh bringt nach Iberia den Airbus A380 auch bei Aer Lingus ins Spiel. Doch er will keine neue Exemplare kaufen, sondern gebrauchte.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Willie Walsh ist ein kühler Rechner. Und darum hat sich der Chef der Airlinegruppe IAG mit ihren Töchtern British Airways, Iberia, Aer Lingus und Vueling seine überraschenden Aussagen sicher gut überlegt. «Es gibt durchaus gute Gründe für ein paar A380 bei Iberia», sagte er dieser Tage dem Fachmagazin Flightglobal. Er wiederholte damit frühere Verlautbarungen. Dann aber fügte er unverhofft an: Man könne sich sogar vorstellen, einen Airbus A380 bei Aer Lingus zu betreiben.

Der Lenker von IAG findet, dass der A380 ein tolles Flugzeug ist. «Die Kunden lieben es. Es funktioniert sehr gut. Und es gibt definitiv Strecken, auf dem man es sinnvoll einsetzen kann», so Walsh. Ein Einsatz bei Iberia und Aer Lingus komme in Frage, weil man als Konzern mehr Möglichkeiten zu Synergien habe. Die A380 würden in einer IAG-Einheitskonfiguration daherkommen und könnten dann zwischen einzelnen Töchtern verschoben werden - je nach Bedarf. Bislang hat IAG bei British Airways elf A380 im Einsatz, ein zwölfter wird noch erwartet. Auch für British könnte sich Walsh mehr A380 vorstellen.

Von Malaysia Airlines oder Qantas?

Den A380 brachte Walsh bei Iberia bereits im Januar ins Spiel. Er könne sich den Superjumbo auch bei der spanischen Tochter vorstellen, meinte er damals. Iberia hat auf den Strecken von Madrid nach Buenos Aires, Miami, Mexiko Stadt und São Paulo das größte Sitzplatzangebot. Ein A380 würde es ermöglichen, die Frequenzen zu verringern und die Kapazität zu behalten.

IAG wird aber ganz sicher keine neuen Superjumbos kaufen. Die Preise findet Walsh da «unerhört». Er plant, gebrauchte Airbus A380 anzuschaffen. Einzige Bedingung: Sie sollten Triebwerke von Rolls Royce besitzen. Dadurch fällt Emirates als Verkäufer weg. Die Golfairline setzte bei den ersten bestellten Modellen auf die Motoren von Engine Alliance.  In Frage kämen dagegen Qantas oder Malaysia Airlines. Beide Fluggesellschaften haben bereits angetönt, sich unter Umständen von A380 zu trennen.

Mehr zum Thema

... D-AIMK ist am 12. März aus Manila nach Frankfurt zurückgekehrt.

Lufthansa holt Airbus A380 aus Abu Dhabi zurück - jedoch ohne Fluggäste an Bord

airbus a380 lufthansa 100 jahre muc 02

Das schillernde Leben des Airbus A380, der jetzt den XXL-Kranich trägt

british airways airbus a380 landing london heathrow-ref42999

So baut British Airways die Kabinen ihrer Airbus A380 um

ticker-qantas

Airbus-A380-Charter: Bad Bunny in Australien gelandet

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack