Präsident François Hollande bei der Unterzeichnung des Vertrages: Gut für Frankreichs Industrie.

Flüge nach Lyon und NizzaHilft Paris Qatar Airways?

Katar kauft 24 Rafale-Kampfjets aus Frankreich. Gerüchten zufolge musste die Regierung in Paris Qatar Airways dafür Zugeständnisse machen – zum Missfallen von Air France.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich ist es für Frankreich ein Erfolg. Präsident Francois Hollande reiste extra nach Katar, um die Unterzeichnung eines Vertrags über den Kauf von 24 Rafale-Kampfjets zu feiern. Doch ganz so einfach funktionierte es offenbar doch nicht. Wie verschiedene französische Medien berichten, verlangte Katar für den wichtigen Industrie-Deal eine Gegenleistung. Die Nationalairline Qatar Airways soll Streckenrechte für drei wöchentliche Flüge nach Lyon und Nizza erhalten.

Hollande dementierte zwar einen Zusammenhang zwischen solchen Gesprächen und dem Kampfjet-Deal. Doch er leugnete nicht, dass es entsprechende Gespräche gebe. «Es gibt Verhandlungen über solche Rechte, aber die haben nichts mit dem Vertrag zu tun.» Es sei durchaus legitim, dass man mit einem anderen Staat solche Diskussionen führe. Immerhin würden so auch viele Touristen nach Frankreich kommen und das sei wichtig für die Wirtschaft.

Lyon und Nizza für Air France sehr wichtig

Bei Frankreichs Nationalairline Air France sieht man das anders. Der Pilotenverband Syndicat nationale des pilotes de ligne SNPL drohte mit Streik, falls Qatar mehr Flugrechte erhalten sollte. Gerade die Strecken von Nizza und Lyon aus könnten der Nationalairline viele Passagiere wegnehmen. Die beiden Regionalflughäfen seien unglaublich wichtig, so die Piloten. 100'000 Arbeitsplätze würden daran hängen.

Mehr zum Thema

ticker-air-france

Air France setzt Flüge nach Havanna wegen Treibstoffmangel aus

ticker-air-france

Air France-KLM prüft Airbus A350-1000 und Boeing 777X als Nachfolger für Boeing 777

Airbus A320 Neo von Tap am Gate: Wer greift zu?

Air France-KLM verspricht Tap eine zentrale Rolle im Konzern

ticker-klm

Air France und KLM werten Basic-Tarife im Vielfliegerprogramm wieder auf

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack