Präsident François Hollande bei der Unterzeichnung des Vertrages: Gut für Frankreichs Industrie.

Flüge nach Lyon und NizzaHilft Paris Qatar Airways?

Katar kauft 24 Rafale-Kampfjets aus Frankreich. Gerüchten zufolge musste die Regierung in Paris Qatar Airways dafür Zugeständnisse machen – zum Missfallen von Air France.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Eigentlich ist es für Frankreich ein Erfolg. Präsident Francois Hollande reiste extra nach Katar, um die Unterzeichnung eines Vertrags über den Kauf von 24 Rafale-Kampfjets zu feiern. Doch ganz so einfach funktionierte es offenbar doch nicht. Wie verschiedene französische Medien berichten, verlangte Katar für den wichtigen Industrie-Deal eine Gegenleistung. Die Nationalairline Qatar Airways soll Streckenrechte für drei wöchentliche Flüge nach Lyon und Nizza erhalten.

Hollande dementierte zwar einen Zusammenhang zwischen solchen Gesprächen und dem Kampfjet-Deal. Doch er leugnete nicht, dass es entsprechende Gespräche gebe. «Es gibt Verhandlungen über solche Rechte, aber die haben nichts mit dem Vertrag zu tun.» Es sei durchaus legitim, dass man mit einem anderen Staat solche Diskussionen führe. Immerhin würden so auch viele Touristen nach Frankreich kommen und das sei wichtig für die Wirtschaft.

Lyon und Nizza für Air France sehr wichtig

Bei Frankreichs Nationalairline Air France sieht man das anders. Der Pilotenverband Syndicat nationale des pilotes de ligne SNPL drohte mit Streik, falls Qatar mehr Flugrechte erhalten sollte. Gerade die Strecken von Nizza und Lyon aus könnten der Nationalairline viele Passagiere wegnehmen. Die beiden Regionalflughäfen seien unglaublich wichtig, so die Piloten. 100'000 Arbeitsplätze würden daran hängen.

Mehr zum Thema

ticker-air-france

Air France erweitert kombiniertes Bahn- und Flugangebot um TGV-Ouigo-Verbindungen

ticker-air-france

Air France baut La-Première-Angebot in die USA weiter aus

ticker-air-france

Air France-KLM baut Angebot in Portugal deutlich aus

ticker-air-france

Test von Air France ergab: Kleine Umwege helfen gegen klimaschädliche Kondensstreifen

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier