Flieger von Flybe: Angespannte finanzielle Lage.

Klamme RegionalairlineHolen Leasingfirmen Flieger von Flybe zurück?

Die britische Regionalairline hat noch kein Geld vom Staat erhalten. Deshalb kann Flybe auch Flugsicherungsgebühren nicht mehr bezahlen. Das macht Leasingfirmen zunehmend nervös.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Ist Flybe gerettet? Im Prinzip ja, aber... Die britische Regierung erklärte sich Mitte Januar bereit, der angeschlagenen Regionalairline zu helfen. Entweder sollte sie einen Zahlungsaufschub bei der Ticketsteuer (Englisch: Air Passenger Duty) im Umfang von 106 Millionen Pfund oder einen Kredit von 100 Millionen erhalten. Zudem prüft Downing Street 10, die Steuer im Inland zu reduzieren oder abzuschaffen.

Doch wirklich passiert ist bisher nichts – unter anderem auch, weil Konkurrenten gegen die Staatshilfe klagten und es politischen Widerstand gibt. Deshalb ist Flybe weiterhin klamm. Wie die Zeitung The Telegraph berichtet, hat die Fluggesellschaft Flughäfen um Aufschub bei der Zahlung von Gebühren gebeten, genauso sollen andere Lieferanten wie Cateringfirmen und Anbieter von Bodenabfertigungsdiensten gebeten worden sein, ihre Zahlungsfristen zu verlängern.

Eurocontrol kann Flieger verkaufen lassen

Doch das ist nicht alles. Gemäß The Telegraph schuldet Flybe auch Eurocontrol und den ihr angeschlossenen Flugsicherungen Geld. Dabei soll es um Millionenbeträge gehen. Die europäische Organisation zur Sicherung der Luftfahrt könnte nun Flugzeuge pfänden – auch wenn diese gar nicht der Airline selbst gehören, sondern einer Leasinggesellschaft. Bei diesem Vorgang spricht man vom so genannten tail lien, frei übersetzt dem Leitwerk-Pfandrecht. Wenn 56 Tage lang keine Zahlung erfolgt, kann sie die Flieger über die britische Aufsichtsbehörde CAA sogar verkaufen lassen.

Deshalb würden nun Leasingfirmen nervös, so das Blatt. Und das könnte dazu führen, dass diese ihre Flieger von Flybe zurückholen. Dadurch würde die Fluglinie auch Einnahmen verlieren, weil sie gewisse Flüge nicht mehr durchführen könnte - ein Teufelskreis.

Mehr zum Thema

Flybe gets a late Christmas present from the government.

Britische Regierung greift Flybe unter die Arme

Dash 8 von Flybe: Überlebt die Fluggesellschaft?

Flybe versucht erneut, einen Kollaps abzuwenden

Flieger von Flybe: Die Marke verschwindet.

Flybe wird zu Virgin Atlantic

London Gatwick: Auch dieses Mal von der Panne betroffen.

Schon wieder technische Probleme bei britischer Flugsicherung - Airlines platzt der Kragen

Video

Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack