Flugzeug der Air Méditerranée: Drei Investoren wollen die konkursite Fluggesellschaft retten.

Ende gut ...?Hoffnung für kriselnde Air Méditerraneé

Gleich mehrere Retter in Not wollen die konkursite Air Méditerranée mit verschiedenen Rettungsplänen vor der Liquidation bewahren.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Das Schicksal meint es wohl doch besser mit der konkursiten Air Méditerranée als gedacht: Am 1. Februar wird entschieden, wie es mit der Airline, die vergangenes Jahr Konkurs anmelden musste weitergeht – und es sieht gar nicht so schlecht aus.

Zwei französische Direktoren der ehemaligen AOM Airline sollen in die Bresche springen und mit einer Finanzspritze von jeweils 5 Millionen Euro aushelfen. Der Vorschlag, welcher nur die Vermögenswerte der Airline und nicht die Schulden abdeckt, soll nun vom französischen Konkursamt geprüft werden. Man will aus den Aktiven des Unternehmens dann eine neue Firma gründen. Name: «Exklusive».

Griechische Tochter würde veräußert

Sollte der Rettungsplan gelingen, würden alle 220 Mitarbeiter ihre Stelle behalten können. Lediglich die operative Basis würde dann nach Toulouse Blagnac übertragen werden. Die griechische Tochtergesellschaft Hermès Airlines jedoch würde laut Plan schnell veräußert werden.

Die beiden Financiers waren nicht die einzigen Interessenten.  Der algerische Bauleiter Ali Hadad wollte ebenfalls in Air Méditerrannée investieren, jedoch dürfte er aufgrund des Europäischen Investitionsgesetzes lediglich einen Anteil von 49 Prozent der konkursiten Airline übernehmen. Daher schied er inzwischen aus. Doch auch die Kronfavoriten dürfen sich nicht sicher sein. Sie müssen ihr Dossier überarbeiten. Die Richter hielten es für zuwenig gut.

Konkurs droht immer noch

Ganz abgewandt wurde der Schlimmstfall also noch nicht. Sollte der Antrag vom französischen Konkursgericht abgelehnt werden, so könnte Air Méditerranée in Liquidation gezwungen werden. 220 Mitarbeiter würden ihren Job verlieren. Air Méditerrannée hatte mit ihren sieben Flugzeugen am Ende nur noch rund acht Flüge täglich im Angebot.

Mehr zum Thema

Kontrollturm am Flughafen Paris Charles de Gaulle Airport: Die französische Flugsicherung braucht Veränderung.

Frankreichs Flugsicherung verursacht mehr als zwölf Jahre Verspätung - in einem Jahr

ticker-frankreich

Frankreich reduziert Ticketsteuer für 26 Inlandsstrecken

ticker-frankreich

Frankreich schließt Modernisierung ihrer Breguet Atlantique 2 ab

Flugzeugkabine: Die Zahl pöbelnder Passagiere nimmt zu.

Frankreich geht härter gegen Pöbelpassagiere vor – doch die Regelung hat einen Schwachpunkt

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg