Die D-ABUK, die Condor als letzte Boeing 767 ausmustern wird, hier auf einem Fotos aus der Zeit, als die Airline vorübergehend das Thomas-Cook-Logo auf dem Leitwerk trug. Vor ihrer Zeit bei Condor ...

Letzter Flug D-ABUKDas Ende der Boeing 767 bei Condor

Der deutsche Ferienflieger beendet das Kapitel Boeing 767. Mit der D-ABUK landete das letzte Mal ein Exemplar des Langstreckenfliegers für Condor in Frankfurt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Sie läutete eine neue Ära ein: 1982 lieferte Boeing mit der ersten 767 erstmals einen Langstreckenjet mit nur zwei Triebwerken aus. Im Juli 1991 erhielt auch Condor erste Exemplare. Der Ferienflieger bezog anschließend weitere von Boeing und Leasingfirmen.

2011 übernahm die deutsche Fluggesellschaft die Boeing 767 mit dem Kennzeichen EI-CRM von Alitalia und registrierte sie in Deutschland als D-ABUK. Das Flugzeug mit der Seriennummer 30009 gehört heute dem Leasingriesen Aercap und ist 25 Jahre alt. Am Dienstag (12. März) wurde ihm jetzt eine ganz besondere Rolle zuteil.

Kam mit Rückenwind aus Havanna

Die D-ABUK führten den letzten regulären Flug von Condor mit einer Boeing 767 durch. Um 12:11 Uhr - und damit dank Rückenwind 44 Minuten früher als geplant - landete die Maschine als Flug DE2185 aus Havanna kommend in Frankfurt. Die geplante traditionelle Wasserfontäne zum Abschied des Flugzeuges fiel allerdings aus.

Die D-ABUK vor ihrem letzten Abflug in Havanna. Bild: aeroTELEGRAPH

Die D-ABUK hat viel geleistet. Mehr als 13.000 Flüge hat sie seit der Auslieferung hinter sich und über 110.000 Flugstunden, wie Zahlen des Luftfahrtdatenanbieters CH Aviation zeigen. Und das bis zum Schluss: 2023, in ihrem letzten vollen Einsatzjahr, war sie noch fast acht Stunden pro Tag in der Luft und absolvierte 359 Flüge - also fast jeden Tag einen.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Fotos der Boeing 767 von Condor mit dem Kennzeichen D-ABUK. Ein Klick aufs Bild öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Die schönsten Bilder der Boeing 767 bei Condor

Die schönsten Bilder der Boeing 767 bei Condor

Boeing 757 von Condor: Nicht mehr lang im Einsatz.

Condor verabschiedet ihre Boeing 757 drei Jahre früher als geplant

Boeing 737 Max 8 im Hintergrund, Max 10 im Vordergrund: In der Bestellung ist es anders herum.

Boeing hat riesige 737-Max-Bestellung von Turkish Airlines jetzt sicher

Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.

Warum wenige Jahre alte Airbus und Boeing-Flugzeuge schon verschrottet werden

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier