Heathrow: Nict alle sind mit dem Flughafen zufrieden

Heathrow wird Problemflughafen

Der Londoner Flughafen wird zunehmend unattraktiver für Airlines. Die Schuld daran sehen diese bei der Regierung.

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Fluggesellschaften, die den Londoner Flughafen Heathrow anfliegen, sind offenbar besorgt. Das britische Board of Airline Representatives hat seine 86 Mitglieder - darunter unter anderem auch die Platzhirsche British Airways und Virgin Atlantic - zum Thema Steuern und Kapazität des Flughafens befragt. Das Ergebnis sollte zu denken geben: 46 Prozent der Fluggesellschaften gehen davon aus, dass sich die Einbindung der Luftfahrt in den EU-Emmissionshandel und die dadurch entstehenden zusätzlichen Steuern und Kosten für die Passagiere, sich kritisch auf die Gewinne auswirken könnten. 42 Prozent sehen diese Auswirkungen sogar als sehr deutlich an.

Daraus resultieren auch für den Flughafen Probleme: 86 Prozent der befragten Airlines hätten eigentlich Interesse, Heathrow verstärkt anzufliegen. Nur haben sie sich wegen den Voraussetzungen bei Steuern und Kapazität des Flughafens dagegen entschieden. Fast 90 Prozent sehen die Schuld daran bei der starken Besteuerung und den Kapazitätsrestriktionen durch die britische Regierung. «Viele internationale Airlines haben die Möglichkeit, Großbritannien anfliegen. Doch unter den momentanen Bedingungen überlegen sie sich, andere Destinationen zu wählen», so Mike Carrivick vom Airline-Verband. So schnell dürften sich diese Bedingungen nicht ändern. «Bis 2013 ist in Großbritannien keine. Neue Gesetzgebung in der Luftfahrt in Sicht», so Carrivick. Das sei besorgniserregend.

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