McDonnell Douglas MD-10-30 von Fedex: Ausmusterung der MD-10-10 bis 2021.

Ausmusterung bis 2021Fedex schickt MD-10 und A310 in Rente

Der Handelsstreit USA/China und Amazons Drang nach Eigenständigkeit setzen Fedex zu. Der Frachtriese nimmt darum seine ältesten Flugzeuge aus der Flotte.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Fedex-Chef Fred Smith konnte seinen Aktionären bei der Verkündung des Halbjahresergebnisses kürzlich wenig Erfreuliches verkünden. Der Logistikgigant bekommt aktuell zu spüren, dass der Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China das Wachstum der Weltwirtschaft bremst. Die Gewinnprognose für kommendes Jahr schraubte der Konzern deshalb herunter.

Und auch die steigende Eigenständigkeit des wichtigen Kunden Amazon macht Fedex Probleme. Mit einer immer größer werdenden Frachter-Flotte kümmert sich der Onlineriese zunehmend selber um die Auslieferung seiner Pakete. Weil die Auftragslage für Fedex' Frachtflug-Sparte schwächelt, geht der Konzern nun mit dem Kehrbesen durch seine mehr als 400 Flugzeuge zählende Flotte und trennt sich von seinen ältesten Maschinen.

MD-10-30 und MD-11 bleiben

Bis zum Mai 2021 werden zwanzig McDonnell Douglas MD-10-10 - eine modernisierte und exklusiv für Fedex angefertigte Variante der DC-10-10 - stillgelegt, kündigte Smith an. Laut dem Fedex-Chef soll das Modell damit ganz ausgemustert werden. Die MD-10-30 (mit mehr Reichweite) werden weiter eingesetzt. Laut Datenbanken sind die MD-10 der Airline durchschnittlich 41 Jahre alt. Damit sind sie klar die ältesten Frachter von Fedex.

Fedex betreibt mit McDonnell Douglas MD-11 eine weiter modernisierte Version der DC-10, deren Maschinen im Durchschnitt ungefähr 15 Jahre jünger sind. Sie wird die Frachtairline auch in Zukunft einsetzen, jedoch in reduzierter Zahl. Sieben MD-11 werden laut Smith bis Frühjahr nächsten Jahres «geparkt». Aktuell betreibt Fedex mehr als 50 MD-11 F.

A310 gehen noch 2019

Auch von Airbus-Jets wird sich Fedex trennen. «Wir werden die verbliebenen A310 F in diesem Jahr ausmustern», sagte der Chef weiter. Neben den annähernd 70 Airbus A300 F ist die Anzahl der kürzeren A310 F bei der amerikanischen Frachtairline bereits jetzt überschaubar.

Mit der Ausmusterung der MD-10-10 und A310 F modernisiert Fedex die Flotte. So erwartet die Fluglinie von Boeing die Auslieferung von 50 767 F und zehn Boeing 777 F. Derzeit hat der Flugzeugpark von Fedex ein Durchschnittsalter von mehr als 20 Jahren.

Mehr zum Thema

Frachtflieger in Köln/Bonn: Das Wachstum der weltweiten Luftfracht bleibt gering.

Warum das Frachtgeschäft so volatil ist

Airbus A310 von Yemenia: Die Airline hatte insgesamt sechs Exemplare des Langstrecken-Fliegers in der Flotte.

Der Airbus A310 macht sich immer rarer

Airbus A310: Iran Airtour mangelt es an Alternativen.

Iranische Fluglinie beschafft sich Ur-Airbus

Airbus A350-1000 bei der Farnborough Airshow: Bisher noch die längste Version des A350.

Airbus prüft zweite A350-Produktionslinie – und will bald über A350-2000 entscheiden

Video

Embraer E195-E2 von Azul: Das Flugzeug hebt erst kurz vor dem Ende der Piste ab.
Eine Embraer E195-E2 von Azul hat in São-Paulo-Congonhas fast die gesamte Startbahn gebraucht. Es ist nicht der erste brenzlige Moment an dem Ort am Stadtflughafen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Betankung einer Boeing 747 von Lufthansa: IN Frankfurt ist Kerosin knapp.
Der niedrige Wasserstand des Rheins wird zum Problem für Deutschlands größten Flughafen. Tankschiffe können nur noch eingeschränkt Kerosin liefern. Deshalb hat Lufthansa ihre Crews angewiesen, auf ausgewählten Strecken zusätzlichen Treibstoff nach Frankfurt mitzubringen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil