Streik bei Lufthansa-TochterGut die Hälfte der geplanten Eurowings-Flüge findet am Montag statt

Drei Tage lag streiken die Cockpit-Crews von Eurowings ab Montag. Die Airline versucht, sich mit den anderen Betrieben sowie Airline-Partnerschaften zu helfen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Drei Tage lang streiken die Pilotinnen und Piloten der Lufthansa-Tochter Eurowings ab Montag. Ein von der Airline angebotenes Entlastungspaket sei unzureichend, teilte die Gewerkschaft VC Cockpit am Freitag (14. Oktober) mit. Trotzdem wird etwas mehr als die Hälfte aller Flüge stattfinden, teilt Eurowings mit.

Von den rund 400 geplanten Eurowings-Flügen am Montag (17. Oktober) können laut der Fluggesellschaft mehr als 230 stattfinden. Der Grund: Der zweite Flugbetrieb des Unternehmens, Eurowings Europe, wird nicht bestreikt. Auch die Airline Eurowings Discover, die von Frankfurt und München aus operiert, ist laut Eurowings nicht vom aktuellen Streikaufruf betroffen. Zudem hat die Fluggesellschaft auch auf Airline-Partnerschaften zurückgegriffen.

Zehn zusätzliche freie Tage und drei Stunden weniger Wochenarbeitszeit

Für die zwei folgenden Streiktage Dienstag und Mittwoch reche man mit einem ähnlichen Ergebnis. Die Fluggesellschaft kritisiert die Gewerkschaft erneut. Das bis zum Streik angeboten Entlastungspaket erreiche die «Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren». Das Paket enthielt zehn zusätzliche freie Tage im Jahr und eine um drei Stunden verringerte Wochenarbeitszeit. Es sei nicht möglich, ein noch besseres Angebot zu erstreiten.

Bei VC Cockpit sieht man das anders. Die Arbeitsbedingungen seien so aber immer noch nicht genügend verbessert, so die Gewerkschaft. «Wir bedauern die erheblichen Einschränkungen und Auswirkungen für die Fluggäste und wünschen uns, dass das Management der Eurowings schnellstmöglich auf uns zukommt, um diesen Konflikt beizulegen. Dafür muss ein vernünftiges Angebot her.» Es gehe ausschließlich um Arbeitsbedingungen. Lohn sei kein Thema der Verhandlungen.

Mehr zum Thema

A320 von Eurowings: Wie viele Flüge ausfallen, steht noch nicht fest.

Eurowings-Management zum Streik: «Jedes Maß und jede Mitte verloren»

Airbus A350 von Lufthansa in München: Es steht wieder ein Streik bevor.

Kabinenpersonal von Lufthansa streikt am Freitag

 Flieger von Lufthansa: Die Airline will deeskalieren.

Lufthansa will den gordischen Knoten mit den Gewerkschaften lösen - mit externer Hilfe

Die Hockey Punks Academy: Die Kinder stehen vor einer herben Enttäuschung.

Arbeitskampf stoppt Eishockey-Traum: Litauisches Nachwuchsteam strandet wegen Lufthansa-Streik

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies