... und Wien mit 109 auf Rang 42.

VerwaltungsgerichtshofGrünes Licht für dritte Piste in Wien

Ein langer juristischer Kampf ist zu Ende: Die österreichischen Verwaltungsrichter erlauben den Bau der dritten Piste am Flughafen Wien.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Der Flughafen Wien kämpft seit mehr als zehn Jahren für die dritte Piste 11R/29L. Denn die zwei sich kreuzenden bisherigen Pisten lassen kaum mehr Wachstum zu. Die neue Start- und Landebahn wird 2400 Meter südlich und parallel zur bestehenden Bahn 11L/29R liegen. Und jetzt kann sie auch wirklich gebaut werden. Der österreichische Verwaltungsgerichtshof hat die letzten Beschwerden am 6. März abgewiesen.

Der Verwaltungsgerichtshof stellte klar, dass die dritte Piste nach dem Antrag des Wiener Flughafens nicht für Landungen vorgesehen ist, die bei Normalbetrieb über das Stadtgebiet führen. Sie bringe also sogar eine Lärmentlastung für den Großteil der Bevölkerung, während zusätzliche Lärmemissionen «nur in wesentlich weniger dicht besiedelten Gebieten erwartet werden», so die Richter im Urteil, das am Montag (18. März) veröffentlicht wurde. Das Revisionsbegehren mehrerer Wiener Bürgerinitiativen und einiger Anrainer des Flughafens seien daher nichtig.

«Allzu langes Verfahren»

«Ein allzu langes Verfahren hat nun mit einer unanfechtbaren, positiven Entscheidung seinen Abschluss gefunden. Diese Entscheidung sichert die langfristige Wachstumsperspektive und Wettbewerbsfähigkeit nicht nur für den Flughafen Wien, sondern für Österreichs Wirtschaft, Industrie, Tourismus und Arbeitsmarkt», kommentierte Flughafenchef Julian Jäger das Urteil.

Das Bundesverwaltungsgericht hatte vor einem Jahr ebenfalls positiv entschieden. Es setzte aber Bedingungen. Es brauche zwingend «zusätzliche Auflagen, etwa in den Bereichen Treibhausgasemissionen, Fluglärm oder beim Baustellenstaub», schrieben die Richter in ihrem Urteil. So sei etwa zu gewährleisten, dass der Flughafen innerhalb «von maximal fünf Jahren nach Inbetriebnahme der neuen Piste eine CO2-Neutralität» erreicht.

Mehr zum Thema

Flughafen Wien: Ein Hin und Her um die neue Piste.

Wien darf dritte Piste bauen... im Prinzip

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg