... und Wien mit 109 auf Rang 42.

VerwaltungsgerichtshofGrünes Licht für dritte Piste in Wien

Ein langer juristischer Kampf ist zu Ende: Die österreichischen Verwaltungsrichter erlauben den Bau der dritten Piste am Flughafen Wien.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Der Flughafen Wien kämpft seit mehr als zehn Jahren für die dritte Piste 11R/29L. Denn die zwei sich kreuzenden bisherigen Pisten lassen kaum mehr Wachstum zu. Die neue Start- und Landebahn wird 2400 Meter südlich und parallel zur bestehenden Bahn 11L/29R liegen. Und jetzt kann sie auch wirklich gebaut werden. Der österreichische Verwaltungsgerichtshof hat die letzten Beschwerden am 6. März abgewiesen.

Der Verwaltungsgerichtshof stellte klar, dass die dritte Piste nach dem Antrag des Wiener Flughafens nicht für Landungen vorgesehen ist, die bei Normalbetrieb über das Stadtgebiet führen. Sie bringe also sogar eine Lärmentlastung für den Großteil der Bevölkerung, während zusätzliche Lärmemissionen «nur in wesentlich weniger dicht besiedelten Gebieten erwartet werden», so die Richter im Urteil, das am Montag (18. März) veröffentlicht wurde. Das Revisionsbegehren mehrerer Wiener Bürgerinitiativen und einiger Anrainer des Flughafens seien daher nichtig.

«Allzu langes Verfahren»

«Ein allzu langes Verfahren hat nun mit einer unanfechtbaren, positiven Entscheidung seinen Abschluss gefunden. Diese Entscheidung sichert die langfristige Wachstumsperspektive und Wettbewerbsfähigkeit nicht nur für den Flughafen Wien, sondern für Österreichs Wirtschaft, Industrie, Tourismus und Arbeitsmarkt», kommentierte Flughafenchef Julian Jäger das Urteil.

Das Bundesverwaltungsgericht hatte vor einem Jahr ebenfalls positiv entschieden. Es setzte aber Bedingungen. Es brauche zwingend «zusätzliche Auflagen, etwa in den Bereichen Treibhausgasemissionen, Fluglärm oder beim Baustellenstaub», schrieben die Richter in ihrem Urteil. So sei etwa zu gewährleisten, dass der Flughafen innerhalb «von maximal fünf Jahren nach Inbetriebnahme der neuen Piste eine CO2-Neutralität» erreicht.

Mehr zum Thema

Flughafen Wien: Ein Hin und Her um die neue Piste.

Wien darf dritte Piste bauen... im Prinzip

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

Die Alternativroute für Project Sunrise: Sie führt am Nordpol vorbei.
Wenn die australische Fluggesellschaft ab 2027 nonstop zwischen Sydney und London fliegt, führt ein Teil der Flüge über eine der entlegensten Regionen der Erde. Die nördliche Alternativroute über die Polarregion bringt Qantas mehr Flexibilität und den Passagieren außergewöhnliche Ausblicke.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.
Wizz Air bringt mit dem Popstar Inna einen Song heraus. Wizz Away soll zum Sommerhit werden. Die Kombination Fluggesellschaft und Musik ist nicht neu. Ein Überblick von Fantasiesprache über Kerosin im Blut bis zu Mr. Trololo.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350-1000 ULR von Qantas: Spezieller Flieger für spezielle Route.
Mehr als zehn Jahre nach der Ankündigung steht der Starttermin fest: Ab Oktober 2027 wird die australische Fluglinie nonstop von Sydney nach London fliegen. Die ultralange Strecke knüpft an ein legendäres Kapitel der Geschichte von Qantas an.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin