Britisches Spaceport-Konzept: Am Wasser gelegen.

Spaceport UKBriten bauen Weltraum-Flughafen

Die Amerikaner haben schon einen, nun wollen die Briten nachziehen. In Glasgow oder Newquay sollen schon ab 2018 Raumschiffe mit Passagieren an Bord starten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

«Ich will, dass Großbritannien die Nummer eins ist, was kommerzielle Weltraumreisen angeht», sagt der britische Luftfahrtminister Robert Goodwill. Und so hat seine Regierung dieser Tage Pläne zum Bau eines Weltraumflughafens verabschiedet. Drei Monate wird nun beraten, wo er einst stehen wird. Zur Auswahl stehen Campbeltown, Glasgow und Stornoway in Schottland, Newquay in England und Llanbedr in Wales. In einem der Orte wird der erste Spaceport außerhalb der USA entstehen, von dem aus einst Raumschiffe Zivilisten ins All bringen.

Klar ist nur, dass der neue Flughafen an einer Küste liegen wird, um so die Öffentlichkeit vor allfälligen Unfällen der neuen privaten Raumfahrt zu schützen. Das ist eine Voraussetzung der Regierung. Doch der Ort soll wegen der Aussicht auch für All-Reisende attraktiv sein

Auch Flughäfen interessiert

Der Zeitplan ist straff. Schon 2018 sollen laut den Plänen der Regierung erste Flüge abheben. «Was früher ein Teil von Science Fiction war, rückt nun immer näher in unsere Realität», sagt der Abgeordnete Vince Cable. Man hofft, dass Unternehmen wie Virgin Galactic oder Xcor Aerospace das Angebot begrüßen. Das Unternehmen von Milliardär Richard Branson führt seine Tests momentan vom Spaceport in der Mojave-Wüste in Kalifornien durch.

Nicht nur Reisen ins Weltall sollen vom britischen Spaceport aus einst starten – auch in dreieinhalbfacher Schallgeschwindigkeit um die Welt könnte es gehen. Die Regierung schwärmt, dass die Reisezeit nach Australien dann mit der von Reisen innerhalb von Großbritannien vergleichbar wäre. 39 interessierte Unternehmen haben sich wegen des Projektes bereits bei der Regierung gemeldet, einige von ihnen sind ganz normale Flughäfen.

Mehr zum Thema

Trägerrakete nach dem Start: Trümmer werden zum Problem für die Luftfahrt.

Weltraumschrott wird zur größeren Gefahr für die Luftfahrt

Airbus A330 von Iberia flog durch Weltraumschrott-Gefahrenzone

Airbus A330 von Iberia flog durch Weltraumschrott-Gefahrenzone

Südatlantische Anomalie: Eine Schwachstelle im Magnetfeld der Erde.

Ist die kosmische Strahlung auf Flügen nach Brasilien zu hoch?

Tragfläche eines A350 von Iberia: Die Airline war von Luftraumschließungen betroffen.

Chinesischer Weltraumschrott behindert Flugverkehr in Europa

Video

Der Airbus A220 von Croatia Airlines: In Split von der Piste abgekommen.
Eigentlich sollte Flug OU412 nach Frankfurt starten. Doch beim Beschleunigen geriet der Airbus A220 von Croatia Airlines aus ungeklärten Gründen von der Piste des Flughafens Split ab. Nun ermittelt die kroatische Flugunfallbehörde.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin