Lufthansa-Chef Spohr: «Stärkstes Einzugsgebiet der Lufthansa Group».

Lufthansa-Chef Carsten Spohr«Glaube, dass ITA unsere Nummer zwei werden kann nach Swiss»

Lufthansa stellt ihre Pläne für ITA Airways in Rom und Mailand vor. Konzernchef Carsten Spohr preist das südlichste Drehkreuz und das größte Einzugsgebiet der Gruppe.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Lufthansa steigt bei ITA Airways ein und will die Airline bald ganz schlucken. «Unser Fokus liegt darauf, ein profitables Langstreckengeschäft ab Rom aufzubauen», sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr am Freitag (26. Mai) zu seinen Pläne für das Netzwerk. Dabei sollen internationale Fluggäste der Lufthansa-Gruppe über Rom-Fiumicino reisen, aber auch das Zubringer-Netzwerk von ITA Airways innerhalb Italiens will Lufthansa verbessern.

Kern des Langstreckengeschäfts ab Rom werden laut Spohr Transatlantik-Flüge nach Nord- und Südamerika. Dort soll Lufthansas Partnerschaft mit United Airlines und Air Canada den ITA-Fluggästen weitere Anschlussmöglichkeiten bieten. Aber auch Flüge nach Asien, Nordafrika und in den Nahen Osten ab Rom sind dem Lufthansa-Chef wichtig. Spohr nannte «Tokio, Delhi, Kairo, Algier und Tunis» als Beispiele für Destinationen.

Ausbau in Mailand-Linate an den Wochenenden

Zum zweiten großen ITA-Airport Mailand-Linate sagte Spohr, Mailand habe das drittgrößte europäische Einzugsgebiet nach London und Paris. «Das wird das stärkste Einzugsgebiet der Lufthansa Group», so der Manager. Man werde dort Service und Infrastruktur verbessern und das ITA-Netzwerk optimieren. Im dortigen Punkt-zu-Punkt-Verkehr sehe man weiteres Potenzial gerade im touristische Bereich, «besonders an den Wochenenden».

Spohr lobte auch die Anziehungskraft Italiens. «Wir haben in unseren Flugzeugen mehr Amerikaner, die nach Italien fliegen als nach Deutschland», sagte er. Zudem gebe es in China große Nachfrage nach Italien-Reisen und auch in Indien wachse das Interesse.

Lufthansas südlichstes Drehkreuz

Rom wird das südlichste Drehkreuz der Lufthansa-Gruppe. Das sei auch wichtig, da die Konkurrenz Drehkreuze in Madrid (IAG) und Paris (Air France-KLM) habe, sagte Spohr. Perspektivisch sei es auch von Vorteil für Verbindungen nach Afrika und Südostasien.

Gefragt nach einem Vergleich zu den Übernahmen von Brussels Airlines, Austrian Airlines und Swiss sagte Spohr im Gespräch mit Analysten und Medienvertretern: «Wenn man auf die strategische Bedeutung und die Größe des Marktes schaut, glaube ich definitiv, dass ITA unsere Nummer zwei werden kann nach Swiss eines Tages.»

Mehr zum Thema

Airbus A350 von ITA Airways: Passt zu Lufthansa.

Lufthansa steigt bei ITA Airways ein und macht Rom zum Drehkreuz

Lufthansa, Swiss, Austrian Brussels und ITA Airway: Die Gruppe wächst.

In diesen Schritten will Lufthansa ITA Airways ganz schlucken

ticker-lufthansa

Lufthansa setzt Verbindung Frankfurt - Turin im Sommer 2027 aus

ticker lufthansa group

Lufthansa Group benennt Green Fare um

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg