Noch engerer Sitzabstand: In einer Minus-Klasse könnten Passagiere noch näher aneinander sitzen.

US-AbgeordneterPolitiker fordert Mindest-Beinfreiheit in der Economy

Flugzeugsitze werden kleiner und die Sitzreihen immer mehr. Der New Yorker Abgeordnete Charles Schumer fordert die Regulierung der Beinfreiheit durch die FAA.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Charles Schumer hat es satt, sich in die immer enger gestellten Sitzreihen und teilweise schrumpfenden Sitze amerikanischer Airlines zu quetschen. Anders als die meisten Amerikaner ist er sogar in der Lage, etwas daran zu ändern. Der demokratische Abgeordnete aus New York will die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA dazu zwingen, diesen Trend zu ändern. «Die Fluglinien zwingen ihre Passagiere in ihren Flugzeugen wie Sardinen zu sitzen», echauffiert er sich. «Eines der ärgerlichsten Dinge beim Fliegen ist, dass bei einem Standardflug kaum noch Beinfreiheit gibt. Der Platz wird von den Airlines immer weiter geschrumpft.»

Schumer will in die Gesetzesvorlage «FAA Reauthorization Bill», die aktuell beim US-Kongress zur Abstimmung liegt, einen Paragraphen einbauen, der die Behörde verpflichtet, den von ihr regulierten Fluggesellschaften eine Mindestsitzgröße vorzuschreiben. Laut Schumer ist der Abstand zwischen den Sitzreihen von 89 Zentimetern 1970 auf aktuell 79 Zentimeter verkürzt worden. Er argumentiert, ein Gesetz sei nötig, damit die Airlines den Platz für Economy-Passagiere nicht noch weiter zusammenstauchen.

Unfaire Praxis

«Es ist kein Geheimnis, dass die Fluglinien nach immer mehr Wegen suchen, ihre Kosten zu senken. Aber sie sollten den Bestand der Sitzreihen und die Breite der Sitzflächen nicht noch weiter senken», argumentiert Schumer. «Es ist Zeit, dass die FAA einschreitet und das Problem behebt.» Bislang gibt es in dieser Hinsicht keinerlei Vorschriften.

Dass die Fluggesellschaften Sitzplätze mit mehr Beinfreiheit für Aufpreise von bis zu 100 Dollar zur Reservierung anbieten, sei nur ein Beispiel für den Auswuchs: «Es ist schlichtergreifend unfair, dass Menschen nun für die Extra-Zentimeter zahlen sollen, die einst allgemein üblich waren», sagt Schumer. Der Kongress beschließt alle vier bis sechs Jahre ein neues FAA-Gesetz, in der eine Bandbreite von Fragen geklärt werden.

Schumer ist nicht alleine

Allgemein wird erwartet, dass die aktuelle Vorlage im März im Kongress verabschiedet wird. Weder die FAA noch einzelne Fluggesellschaften kommentierten Schumers Forderungen bislang. Schon vor einem Monat hatte der Abgeordnete Steve Cohen aus Tennessee ein Gesetz vorgeschlagen, das der FAA vorschreiben würde, die Mindestbeinfreiheit festzulegen.

Mehr zum Thema

ticker-usa

Erstmals seit 53 Jahren: Flughafen in Virginia erhält Zulassung für kommerzielle Flüge

Boeing 787 von American Airlines: Einige Dreamliner brauchen Flügelinspektionen.

US-Luftfahrtbehörde ordnet Riss-Prüfungen für Boeing 787 an

ticker-faa

FAA und Ampaire testen hybridelektrischen Frachtflug in Utah

Boeing 737 Max 8: Markiert ist hier die vordere Servicetür (Forward Galley Door).

Hunderte Boeing 737 Max müssen zur Rissprüfung

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies