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Libyen

Geschoss trifft Airbus A320 am Flughafen Tripolis

Auf dem Flughafen Mitiga in der libyschen Hauptstadt ist es nicht zum ersten Mal zu einem Raketenangriff gekommen. Neben einer Maschine der Libyan Airways wurde auch die Ankunftshalle getroffen.

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Flughafen von Tripolis: Er wurde beschossen.

Die instabile Lage im nordafrikanischen Bürgerkriegsland hat erneut die Luftfahrt in Mitleidenschaft gezogen. Im Zuge von Auseinandersetzungen zwischen bewaffneten Milizen und Sicherheitskräften der international anerkannten Regierung Libyens ist der einzige funktionstüchtige Flughafen der Hauptstadt Tripolis erneut unter Beschuss geraten.

Wie die dem Kommando der Regierung unterstehenden Rada-Sicherheitskräfte mitteilten, ist ein Airbus A320 von Libyan Airways am frühen Donnerstagmorgen (19. April) um 2 Uhr von einer Rakete getroffen worden. Die Maschine habe gerade auf die Starterlaubnis gewartet. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Wie Bilder in den Sozialen Medien zeigen, verursachte der Beschuss einen Schaden in der Startbahn sowie Löcher im Flügel und Rumpf des Flugzeugs. Nebst dem Airbus von Lybian Airways wurde auch die Ankunftshalle von Raketen getroffen.

Luftfahrt gebeutelt

Seit Beginn des Aufstands gegen den damaligen Machthaber Muammar al-Gaddafi im Februar 2011 herrscht in Libyen Bürgerkrieg. Verschiedene rivalisierende Regierungen beanspruchen die Herrschaft über den Maghreb-Staat. Unter den bewaffneten Auseinandersetzungen leidet auch das Transportwesen. Der Hauptflughafen der Hauptstadt Tripolis musste 2014 geschlossen werden, ebenso wie der Airport der Stadt Benghazi im Osten des Landes.



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