Flieger von Thai Airways: Das Management spricht von «haltlosen Gerüchten».

Thai Airways dementiert Pleite

In Thailand zirkulieren Gerüchte, wonach die Nationalairline bald Insolvenz anmelden werde. Nun erklärten Regierung und Thai Airways, daran sei nichts wahr.

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Seit Wochen ist die Stimmung in Thailand gereizt. Oppositionelle fordern lautstark und mit aller Gewalt den Rücktritt der Regierung. Die Machthaber aber wollen keinen Zentimeter weit zurückweichen. Und so gehen die Proteste unweigerlich weiter. Nun trafen sie auch die Nationalairline. Über Soziale Medien ging in den letzten Tagen plötzlich das Gerücht um, Thai Airways stehe vor dem Bankrott.

Auch der Zeitpunkt der Pleite ist den unbekannten Verbreitern der Spekulation bereits bekannt. Im Mai würden bei Thai Airways die Lichter ausgehen. Danach werde eine Sanierung eingeleitet und der verhasste Ex-Premier und Unternehmer Thaksin Shinawatra werde die Fluggesellschaft günstig übernehmen.

Pleite von Thai Airways «unmöglich»

Die Geschichte verbreitete sich derart rasant, dass nun die Regierung und Thai Airways dem Schwall entgegen treten mussten. «Die Gerüchte sind haltlos», erklärte Transportminister Chadchart Sittipunt in einer Stellungnahme. Und Thai-Manager Chokchai Panyayong erklärte, die Airline könne trotz derzeit roter Zahlen gar nicht pleite gehen, schließlich halte der Staat rund 51 Prozent des Kapitals. In den ersten neun Monaten 2013 schrieb die Fluggesellschaft einen Verlust von rund 211 Millionen Dollar. Die Liquidität sei aber nach wie vor hoch und es gebe einen klaren Plan zur Rückzahlung bestehender Schulden.

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