Die Halle des Flughafens Fudschaira: Hier hat die neue Airline ihre Basis.

Geheimnisvolle neue Airline vom Golf

Im Emirat Fudschaira plant eine Airline ihren baldigen Start. Wer hinter ihr steckt und was sie will, bleibt streng geheim.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz
Pilatus Logo

Junior Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz
Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Nun verdichten sich die Anzeichen für einen baldigen Start. In Kürze werde eine Medienmitteilung versandt, die mehr Informationen enthüllen werde, sagte Alex de Vos, Chef von Al Hajjar Aviation gegenüber Flightglobal.com. Er ist der Kopf der neuen Airline, die vom Emirat Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten aus schon ab 2012 starten soll. Diese Heimbasis ist aber gerade der einzige Fakt, der derzeit schon gesichert ist. Sonst machte das Unternehmen bis anhin ein großes Geheimnis um seine Absichten. Nun lüfte sich der Schleier langsam.

Immerhin so viel verriet de Vos auch schon: Die neue Fluggesellschaft wird vor allem regionale Ziele bedienen und als so genannte Feeder-Airline einer der grossen der Region Passagiere zuführen. Dabei sollen gemäß dem derzeitigen Firmenchef Turboprop-Maschinen mit 30 bis 50 Plätzen eingesetzt werden. Wer aber diese große Airline ist - Emirates, Etihad, Qatar oder noch eine andere - und wer hinter dem temporären Airlinenamen Al Hajjar Aviation wirklich steht, das legt de Vos noch nicht offen.

Der Schritt sorgt in Expertenkreisen für Aufsehen und wird seit Wochen diskutiert (aeroTELEGRAPH berichtete). Denn in den Vereinigten Arabischen Emiraten existieren neben den Grossen bereits Dutzende von gut eingeführten kleineren Fluglinien. Und auch Fudschaira besitz mit Kang Pacific bereits eine einigermaßen bedeutende Passagierairline. Das Emirat selbst gilt zudem eigentlich als wenig interessantes Einzugsgebiet. Denn es hat bloß 130'000 Einwohner.

Interessantes Potenzial

Doch die Vereinigten Arabischen Emirate haben Ämter auf alle Mitgliedsstaaten verteilt. Deshalb besitzt auch Fudschaira Amtsstellen und das produziert Verkehr nach der Hauptstadt Abu Dhabi. Im Auto dauert die Fahrt drei Stunden. Hier will die neue Airline Kunden gewinnen. Zudem will sich Fudschaira vermehrt als Touristendestination profilieren. Die Reisenden könnten künftig via eine andere grosse Fluggesellschaft anreisen und dann auf die neue Zubringer-Airline umsteigen. «Abu Dhabi wird unsere erste Destination sein» sagte de Vos gegenüber den Gulf News. Danach wolle man alles Länder des Golf-Kooperationsrates verbinden. Auch Indien steht mittelfristig auf dem Programm.

Ergänzung vom 15. August

Inzwischen wurde bekannt, dass die neue Airline Eastern Express heissen wird. Sie wird zuerst Dubai mit Fudschaira verbinden.

Video

erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack
fiat panda mailand linate hawker
Ungewöhnlicher Unfall am Flughafen Mailand-Linate: Ein Fiat Panda ist dort ungebremst mit einem rollenden Privatjet kollidiert, wie ein Video einer Überwachungskamera zeigt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin