Die Halle des Flughafens Fudschaira: Hier hat die neue Airline ihre Basis.

Geheimnisvolle neue Airline vom Golf

Im Emirat Fudschaira plant eine Airline ihren baldigen Start. Wer hinter ihr steckt und was sie will, bleibt streng geheim.

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Nun verdichten sich die Anzeichen für einen baldigen Start. In Kürze werde eine Medienmitteilung versandt, die mehr Informationen enthüllen werde, sagte Alex de Vos, Chef von Al Hajjar Aviation gegenüber Flightglobal.com. Er ist der Kopf der neuen Airline, die vom Emirat Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten aus schon ab 2012 starten soll. Diese Heimbasis ist aber gerade der einzige Fakt, der derzeit schon gesichert ist. Sonst machte das Unternehmen bis anhin ein großes Geheimnis um seine Absichten. Nun lüfte sich der Schleier langsam.

Immerhin so viel verriet de Vos auch schon: Die neue Fluggesellschaft wird vor allem regionale Ziele bedienen und als so genannte Feeder-Airline einer der grossen der Region Passagiere zuführen. Dabei sollen gemäß dem derzeitigen Firmenchef Turboprop-Maschinen mit 30 bis 50 Plätzen eingesetzt werden. Wer aber diese große Airline ist - Emirates, Etihad, Qatar oder noch eine andere - und wer hinter dem temporären Airlinenamen Al Hajjar Aviation wirklich steht, das legt de Vos noch nicht offen.

Der Schritt sorgt in Expertenkreisen für Aufsehen und wird seit Wochen diskutiert (aeroTELEGRAPH berichtete). Denn in den Vereinigten Arabischen Emiraten existieren neben den Grossen bereits Dutzende von gut eingeführten kleineren Fluglinien. Und auch Fudschaira besitz mit Kang Pacific bereits eine einigermaßen bedeutende Passagierairline. Das Emirat selbst gilt zudem eigentlich als wenig interessantes Einzugsgebiet. Denn es hat bloß 130'000 Einwohner.

Interessantes Potenzial

Doch die Vereinigten Arabischen Emirate haben Ämter auf alle Mitgliedsstaaten verteilt. Deshalb besitzt auch Fudschaira Amtsstellen und das produziert Verkehr nach der Hauptstadt Abu Dhabi. Im Auto dauert die Fahrt drei Stunden. Hier will die neue Airline Kunden gewinnen. Zudem will sich Fudschaira vermehrt als Touristendestination profilieren. Die Reisenden könnten künftig via eine andere grosse Fluggesellschaft anreisen und dann auf die neue Zubringer-Airline umsteigen. «Abu Dhabi wird unsere erste Destination sein» sagte de Vos gegenüber den Gulf News. Danach wolle man alles Länder des Golf-Kooperationsrates verbinden. Auch Indien steht mittelfristig auf dem Programm.

Ergänzung vom 15. August

Inzwischen wurde bekannt, dass die neue Airline Eastern Express heissen wird. Sie wird zuerst Dubai mit Fudschaira verbinden.

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