Leider ist auf dem Bild der Firma Selll nicht besonders viel erkennbar. Der Automat soll sich aber unterhalb der Kabine befinden und sich dort von Platz zu Platz bewegen.

Servierautomat statt Flugbegleiter

Eine deutsche Firma hat ein Patent für einen Essensautomat für Flugzeuge eingereicht. Passagiere sollen sich an einer Art Förderband selbst bedienen.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Vor allem große Passagiere dürften schon den ein oder anderen blauen Flecken davongetragen haben, wenn die Flugbegleiter mit ihrem Trolley das Essen verteilen und das ausgestreckte Bein oder den Ellbogen nicht bemerken. Und auch sonst sind die Wagen nicht besonders platzsparend. Ein deutsches Unternehmen hat sich dem Problem nun angenommen. Dabei heraus gekommen ist eine kuriose Patentanmeldung, wie das Reisemagazin Skift berichtet.

Die Sell GmbH aus dem hessischen Herborn, eine Tochter der Kabineneinrichtungsfirma Zodiac Aerospace, hat einen Essenverteilungsautomaten erfunden, der durch den Gang fährt und den Passagieren ihr Essen bringt. Die meiste Zeit hält er sich unter dem Kabinenboden auf. Er kann bei Bedarf herausgefahren werden und das Essen verteilen. Sell merkt im Patent sogar an, dass man den Automaten mit computerbasierten Bestellprogrammen verbinden kann, sodass man sein Getränk oder sein Essen mit zwei Klicks sofort erhält.

Mehr Platz in der Kabine

Die Platzierung unter der Kabine würde wiederum Raum im Küchenbereich schaffen. Den könnten Fluggesellschaften nutzen, um mehr Platz für die Passagiere zu schaffen. Oder sie könnten - angesichts des Trends zu mehr Sitzen wohl die wahrscheinlichere Alternative - einfach mehr Reihen in den Flieger bauen.

Zu sehr das Ganze nach Science Fiction klingt: Eine ähnliche Idee hatte auch der Erfinder Martin Limanoff 1965. Die Erfinder von Sell erwähnen ihn in im Patent auch als Inspiration. Limanoff hatte einen auf Schienen durch die Gänge fahrenden Roboter entwickelt, der das Essen enthält, und aus dem die Passagiere sich selbst bedienen sollten.

Sehen Sie oben in der oben stehenden Bildergalerie die Bilder zu den Patenten an.

Mehr zum Thema

Flugzeugessen mit Garnelen: Seltener.

Wie wird Airline-Essen billiger? Weniger Garnelen, mehr Huhn!

Der Burger von Zipair: Die Grillen sind in Pulverform verarbeitet.

Japanische Airline will mit Grillen-Burger das Klima schonen

Das gibt es jetzt auf Lufthansa-Flügen zu kaufen: Birchermüsli ...

Seit heute kosten Essen und Getränke bei Lufthansa

Anzeige von Ural Airlines auf Instagram: Flugzeugessen zuhause anstatt in der Kabine.

Ural Airlines liefert Bordessen nach Hause

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack