Eine Karte das Suchgebietes.

Unglücksflug JT610Retter verlieren Signale des Stimmenrekorders

Der Flugdatenschreiber der abgestürzten Boeing 737 Max 8 von Lion Air ist ausgelesen. Er zeigt, dass der Jet intakt ins Meer stürzte. Nun fehlt noch der Cockpit-Stimmenrekorder.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Seit sechs Tagen sind die Rettungskräfte auf und in der Java-See nun schon im Einsatz. Sie bergen Leichen und Wrackteile aus der am 29. Oktober abgestürzten Boeing 737 Max 8 von Lion Air. Den Flugdatenschreiber haben sie ebenfalls bereits an die Wasseroberfläche geholt. Die zweite Blackbox fehlt jedoch noch.

Wie Muhammad Syaugi, Chef der indonesischen Such- und Rettungsagentur Basarnas erklärte, habe man das Signal zum Cockpit-Stimmenrekorder am Sonntag (4. November) verloren. Tags zuvor habe man es noch ganz in der Nähe des Fundortes der ersten Blackbox vernommen, dann sei es weg gewesen, so der Rettungschef. Das Meer ist an der Absturzstelle mit rund 30 Metern nicht sehr tief, aber die Strömung ist stark und das Wasser trüb.

Kein vollständiges Bild

Doch die Suche geht weiter. Die Suchtrupps werden dabei von Schiffen und ferngesteuerten Unterwasserbooten unterstützt. Das Auffinden des Stimmenrekorders ist für die Aufklärung des Absturzes von Flug JT610 von großer Bedeutung. Zwar haben die Ermittler bereits 69 Stunden an Daten der letzten Flüge der verunfallten Boeing 737 Max mit dem Kennzeichen PK-LQP ausgelesen. Das gibt ihnen schon ein wichtiges Bild darüber, was an Bord passiert sein könnte.

Unter anderem stellten sie fest, dass die Boeing 737 von Lion Air intakt war und die Triebwerke funktionierten, als sie aufs Wasser krachte, wie die Behörden am Montag (5. November) mitteilten. Eine Explosion in der Luft habe es nicht gegeben. Aber die Aufzeichnungen aus dem Cockpit könnten das Daten-Bild erst vervollständigen. Auf ihnen würde man vernehmen, was die Piloten diskutierten und wie sie auf die offenbar unzuverlässigen Höhen- und Geschwindigkeitsangaben reagierten, die sie anscheinend bekamen.

Mehr zum Thema

Auch ein Fahrwerksteil bargen sie bereits.

Mängel an zwei weiteren Boeing 737 Max von Lion Air

Ein großes Wrackteil der Boeing 737 Max 8.

Was bisher über Unglücksflug JT610 bekannt ist

ticker-boeing-1

Boeing liefert im Februar 51 Flugzeuge aus - deutlich mehr als Airbus

ticker-boeing-1

Boeing startet mit 46 Auslieferungen und netto 112 Bestellungen ins Jahr

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack