So sah das Terminal früher aus.

Terminal 1 in London HeathrowEuropas einst größtes Terminal macht dicht

Der Flughafen London Heathrow schließt nach 47 Jahren sein Terminal 1. Vom Umzug ins Terminal 2 erhofft man sich einen Vorteil im Kampf mit Gatwick um eine dritte Piste.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Um 21:15 Uhr Lokalzeit verließ ein Airbus A319 als letztes Flugzeug das Terminal. Es war British-Airways-Flug BA970 nach Hannover. Damit ging am Montagabend (29. Juni)  in Heathrow eine Ära zu Ende. Nach 47 Jahren schließt Terminal 1 des Londoner Flughafens für immer. Alle Fluggesellschaften sind inzwischen ins Terminal 2 gezogen und arbeiten von dort aus. In den vergangenen Wochen hoben pro Tag nur noch 17 Flüge vom einst größten Terminal Europas ab, das einst 9 Millionen Passagiere abfertigte.

Die Queen hat inzwischen Erfahrung damit, Flughafenterminals zu eröffnen. Das nun geschlossene Terminal 1 eröffnete sie 1968. Im Jahr 1955 hatte Elizabeth II. bereits das erste Terminal eingeweiht, welches inzwischen dem Erdboden gleichgemacht wurde. Das neue Gebäude, von dem aus auch die Terminal-1-Flüge abheben ist der Ersatz davon. Terminal 2 wird Königin Elizabeth zu Ehren The Queen's Terminal genannt.

Terminal 2 hat Platz für noch mehr Passagiere

Heathrow erhofft sich vom Umzug einen Vorteil im Kampf um den Ausbau. Terminal 2 kann locker erweitert werden. Und falls Heathrow statt Gatwick die Genehmigung für eine dritte Start- und Landebahn erhalten sollte, ist ein noch weiterer Ausbau möglich. Das ist zweifelsohne ein Vorteil.

Doch die Meinungen, ob eine dritte Piste für Heathrow gut oder schlecht ist, gehen stark auseinander. Die politische Diskussion darüber hat in London inzwischen unvergleichliche Ausmaße angenommen, die Interessensgruppen legen alle Energie und Finanzkraft darein, ihr Ziel zu propagieren.

Entscheidung für Heathrow oder Gatwick

Ein weiterer Schritt in Richtung einer Entscheidung  wird noch in dieser Woche erwartet. Dann soll der Bericht des Ökonomen Howard Davies veröffentlicht werden, der die Flughafensituation in Großbritannien weiter analysiert und feststellt, welcher Flughafen im Raum London das Okay für eine Erweiterung erhält – Heathrow oder Gatwick.

Mehr zum Thema

Passagierin in London-Heathrow: Neuer Aktionär im Anflug.

Mehrheit des Flughafens London-Heathrow gehört jetzt arabischen und asiatischen Staaten

Einsteigen in den A380: Bei British Airways wieder ganz normal.

Bald fliegen bei British Airways wieder alle Airbus A380

Qatar Airways erwägt eigenes Abfertigungsunternehmen in London Heathrow

Qatar Airways erwägt eigenes Abfertigungsunternehmen in London Heathrow

Flughafen Amsterdam-Schiphol: gerade ziemlich viele Probleme.

«Schiphol hat es schon oft nicht geschafft, eine normale Arbeit abzuliefern»

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin