Eine Dash 8 in den Conair-Farben: Die kanadische Firma holte sich ...

Neues Leben für TurbopropsDash 8 von Flybe werden zu Löschfliegern

Die kanadische Brandlöschairline Conair hat elf Dash 8 gekauft, die einst für Flybe im Einsatz waren. Jeder Flieger bekommt nun einen 10.000-Liter-Wassertank.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Kein anderes Flugzeugmodell war auch nur ansatzweise so oft in der Flotte von Flybe vertreten wie die Bombardier Q400, die inzwischen wieder De Havilland Canada Dash 8-400 heißt. Fast 80 Exemplare hat die britische Regionalfluglinie insgesamt betrieben. Im März 2020 musste sie angesichts der Corona-Krise den Betrieb einstellen und Insolvenz anmelden.

Elf der ehemaligen Dash 8 von Flybe bekommen nun einen neuen Job. Die auf Brandlöschung spezialisierte Airline Conair hat die Flugzeuge gekauft und wird sie von Passagierfliegern zu Wasserbombern umbauen. Conair nennt die Variante Q400AT, wobei AT für Air Tanker steht. Dazu erhalten die Flieger unter anderem einen externen 10.000-Liter-Tank.

Erste Lieferung noch im Januar

Conair baut schon seit 2005 Dash 8 Q400 um, einerseits zu Q400AT, andererseits zur Variante Q400MR (Multi Role), die umgebaut werden kann zum Lösch-, Fracht-, Passagier- und Ambulanz-Flugzeug. Das kanadische Unternehmen rüstet die Flieger sowohl im Auftrag um, so etwa für den französischen Zivilschutz Sécurité Civile, als auch für die eigene Löschflotte.

Conair ist in Kanada, den USA, Frankreich und Australien aktiv. Seit September 2020 ist eine Q400AT in Down Under im Einsatz. In einem Testflug leerte die Maschine zuvor im August am Abbotsford Airport im Flug ihren Löschtank. Die Lieferungen der nun gekauften Ex-Flybe-Flieger an Conair sollen noch in diesem Monat beginnen.

Conair setzt auch Jumbolinos ein

Zu Conairs Löschflotte gehören auch etliche andere Modelle: Cessna Caravan C208B, Turbo Commander TC-690A, Avro RJ85 AT (Spitzname Jumbolino), Air Tractor AT 802, Convair CV580 und Viking CL215T.

In der oben stehenden Bildergalerie mit Video sehen die Conair-Flieger und auch den Löschtest in Abbotsford.

Mehr zum Thema

Die ersten Exemplare erreichten den Airport zwischen dem 11. und 13. April. Austrian Airlines' vier Dash 8 erreichten die slowakische Hauptstadt am 20. April

Lufthansa gibt die letzten Dash 8 in diesem Jahr zurück

De Havilland Canada Dash 8: Das Flugzeugmodell blickt in eine unklare Zukunft.

Das Ende der Dash 8?

Betriebsgenehmigung für Flybe beantragt

Betriebsgenehmigung für Flybe beantragt

ticker game aerospace

Löschflugzeug Game Aerospace GB2 absolviert Erstflug

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier