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Zusatzgebühren

Wofür Geschäftsleute extra zahlen

Sitzplatzreservierung, Zusatzgepäck oder Umbuchung – auch auf Firmenreisen fallen immer mehr Zusatzgebühren an. Doch wofür sind Firmen und ihre Manager besonders bereit zu zahlen?

Geschäftsreisende: Auf jedem 23. Ticket fallen Zusatzgebühren an.

Der Preis entspricht längst nicht mehr den Ausgaben. Zum eigentlichen Flugtarif kommen immer öfter Zusatzkosten hinzu. Und die können eine Reise ganz schön verteuern. Sitzplatzreservierung, Zusatzgepäck oder Umbuchung – all das geht ins Geld. Besonders Unternehmen achten deshalb sehr genau darauf, für was ihre Angestellten extra zahlen.

Eine Auswertung von Air Plus für aeroTELEGRAPH zeigt, dass sich die extra bezahlten Dienste von Geschäftsreisenden in Deutschland, Österreich und der Schweiz pro Ticket im Schnitt auf 88 Euro belaufen. Das summiert sich. Alleine die Firmenkunden der Anbieterin von Lösungen für das Management von Geschäftsreisen gaben zusammen 2015 bislang schon fast 21 Millionen Euro für Zusatzgebühren aus. Nicht für alles sind die Manager gleich zahlungsbereit. Besonders häufig wird für Umbuchungen von Langstreckenflügen in die Tasche gegriffen.

Strafzahlungen und Umbuchungen

Auch für die Reservierung von Sitzplätzen zahlen Manager besonders oft. Gefolgt werden diese Ausgabentypen von Umbuchungsgebühren für Kurzstreckenflüge, Strafzahlungen und Zusatzgebühren für aufgegebenes Gepäck. Der Anteil der Tickets, auf denen Zusatzgebühren anfallen, ist indes noch relativ gering. Nur zu 4,4 Prozent aller Tickets – oder auf jedem 23. Ticket – fielen 2015 zusätzliche Kosten an. Das liegt wohl zum einen daran, dass in vielen Businesstarifen alle Kosten inbegriffen sind, andererseits daran, dass Firmen immer restriktiver bei der Gewährung solcher Extras sind.



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