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Air Sahel

Fünf Länder gründen Sahel-Fluglinie

In der Sahel-Zone soll eine multinationale Fluggesellschaft entstehen. Fünf Länder sind an den Plänen beteiligt.

Flugzeug im Anflug: Eine Airline mit fünf AOCs geplant.

Die fünf Mitgliedstaaten der Regionalorganisation G5 Sahel wollen gemeinsam eine Fluggesellschaft gründen. Darauf einigten sich die Luftfahrtminister von Burkina Faso, Mali, Niger, Mauretanien und des Tschad Ende September bei einem Treffen in der tschadischen Hauptstadt N’Djamena. Nachdem mehrere Organisationsformen zur Debatte standen, fiel die Entscheidung darauf, dass die Fluglinie namens Air Sahel ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis (im Englischen Air Operator Certificate AOC) in jedem der fünf Länder haben soll.

Weitere Details sollen beim nächsten G5-Sahel-Treffen im Januar 2019 besprochen werden. Der Plan zur Gründung der Airline besteht bereits seit 2015, zuerst unter dem Namen Sahel Airlines, die 2017 starten sollte. Auch die Arabische Bank für wirtschaftliche Entwicklung in Afrika und der Airline-Dachverband Iata sind an den Planungen beteiligt, zunächst konnten sich die Länder jedoch nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen.



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